Kritik an Konzentration auf Dorstener Zentrum
Nicht besonders hoch scheint der Stellenwert der ländlichen Stadteile wie Lembeck und Rhade im Dorstener Rathaus, sprich Kulturamt zu sein. Blättert man nämlich im Kulturprogramm der Stadt Dorsten, sucht der interessierte Bürger zum Beispiel den Spielort Rhade vergebens. Es zeugt nicht von besonderer Kreativität, sich in einer Flächenstadt fast ausschließlich auf die „Zentrale Dorsten“ zu konzentrieren. Die Lippestadt lebt letztlich von und mit ihren vielen Stadtteilen. Öffentliche Leistungen und Angebote müssen dann auch dort angeboten werden. Und Kultur gehört zum attraktiven Leben dazu. In Rhade genauso wie in der Innenstadt. Rat und Verwaltung werden aufgefordert, das Kulturkonzept mit der Standortwahl kritisch zu hinterfragen.
SPD-Ortsverein Rhade
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.08.2017
Zeit für mehr Gerechtigkeit
„Die Balance von Sozialstaat und Marktwirtschaft müsse neu justiert und gesichert werden.“ Das ist die Kernaussage einer Erklärung der evangelischen Kirche von Westfalen und dem Kirchenkreis Gladbeck, Bottrop und Dorsten. Dazu gehört, so die Erklärung, dass an den steuerpolitischen Instrumenten ebenso „gedreht“ werden müsse, wie an den bildungspolitischen Reformen. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse gehören abgeschafft, und die Familienpolitik müsse zum Schwerpunktthema erhoben werden. Adressaten der Forderungen sind, neben der Politik, die Kirchen, Verbände, Unternehmen und Gewerkschaften.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.08.2017
Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes, geht mit einer neu gestalteten Internetseite in die heiße Phase des Wahlkampfes. Das Wahlkampfmotto „Da für Euch!“ ist auch der Leitspruch für den Aufbau der Homepage.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.08.2017
Gemeinsam mit vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern unternahm der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes am Sonntag die erste von insgesamt drei Radtouren durch seinen Wahlkreis. Das Motto der ersten Etappe lautete „Bottrop im Wandel“ – sie führte die Teilnehmer/innen zu alten Industriestandorten, spannenden Neubaugebieten und Kultureinrichtungen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.08.2017
Eine ungeheuerliche Spekulation
Niedersachsen. Eine Landtagsabgeordnete der Grünen ist frustriert. Nachdem sie bei demokratischen Delegiertenwahlen der eigenen Partei unterlegen war, sucht sie nach Auswegen. Rat holt sie sich bei der politischen CDU-Konkurrenz. Der hat sie sofort überzeugt. Sie wechselt die (Partei-)Seiten. Dass die gewählte rot-grüne Regierung damit die Ein- Stimmenmehrheit verliert, ist Kalkül der „guten Beratung“.
War es mehr als eine schlichte Beratung? Was wurde hinter verschlossenen Türen versprochen? Ein sicherer Listenplatz in der neuen Partei? Vielleicht eine gut dotierte neue berufliche Landung? Fragen, die sich förmlich aufdrängen. Nichts ist unmöglich. Nichts ist bewiesen. Noch nicht. Nun Neuwahlen. Verursacher ist eine charakterlose Abgeordnete der Grünen, die der CDU zugelaufen ist. Sie und die Christdemokraten mögen kurzfristig Gewinner eines „abgekarteten Spiels“ sein, Verlierer sind auf Dauer die Parteien und ihre Funktionäre.
Ein Kommentar von Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Dorsten-Rhade
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.08.2017