Ortsverein SPD-Ortsverein Rhade unterstützt Kirchenerklärung

Mitglieder diskutieren über Bundestagswahl

In sechs Wochen wissen wir, wer die Bundestagswahl gewonnen hat. Die so genannte heiße Phase der Parteien-Wahlkampagnen ist eingeläutet. Daher stand dieser Punkt ganz oben auf der Tagesordnung der Rhader Sozialdemokraten, die sich am letzten Donnerstag zu ihrer monatlichen Versammlung trafen. Mit großem Engagement wurde über die Erklärung der evangelischen Kirche Westfalen und des Kirchenkreises Gladbeck, Bottrop, Dorsten diskutiert. Unter der Überschrift „Gemeinsam Armut überwinden“ hat die Kirche ein Thesenpapier veröffentlicht, das übersetzt auch heißen könnte: „Zeit für mehr Gerechtigkeit“. So der Tenor der Teilnehmer, die die Positionen der Kirche mit dem Programm des Kanzlerkandidaten Martin Schulz verglichen. Die Forderungen der ev. Kirche in Kurzform:

  • Die Balance von Sozialstaat und Marktwirtschaft müsse neu justiert werden
  • Neue steuerpolitische Instrumente sind dazu zu entwickeln
  • Bildungspolitische Reformen sind weiterzuführen
  • Prekäre Arbeitsverhältnisse müssen beendet werden
  • Familienpolitik muss Schwerpunkt der neuen Regierung werden

Die Rhader SPD hat beschlossen, die Erklärung der ev. Kirche vollinhaltlich zu unterstützen. Parallel ruft sie dazu auf, konsequenterweise dann die Partei zu wählen, die diese Forderungen 1:1 im Wahlprogramm aufgeschrieben hat.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 14.08.2017

 

Gesellschaft Die unerträgliche Hetze im Netz – Wir sind Dorsten?

„Zum kotzen“

„Wir sind Dorsten“, eine Facebook-Gruppe, wie es sie wohl in fast allen Städten gibt. Hier kann sich jeder präsentieren, auf Termine in der Stadt hinweisen oder einfach nur über ein Ereignis berichten. Hier kann aber auch jeder offen und versteckt über Minderheiten und Andersdenkende ungestraft hetzen. Da wird von einer Frau ein „Flüchtlingsgedicht“ eingestellt, das hetzt, verletzt, diskriminiert, Sachverhalte verdreht und Lügen verbreitet. Das Gedicht allein gehört schon auf den Müll. Noch schlimmer sind aber die Kommentare, die sich fast durchgängig positiv zum peinlichen Geschreibsel bekennen. Aber eine Nutzerin hebt sich wohltuend davon ab. Sie schreibt kurz und knapp: „Zum kotzen“ – mit ganz vielen Ausrufezeichen. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Kommentar von Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 13.08.2017

 

Michael Hübner, Landtagsabgeordneter für Dorsten und Gladbeck sowie stellv. Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion NRW. MdB und MdL Michael Hübner: „Der Sonntagsverkauf muss etwas Besonderes bleiben“

Zur Ankündigung von NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart (FDP), die Anzahl der verkaufsoffenen Sonntage zu erhöhen, erklärt Michael Hübner, stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

Der Sonntagsverkauf muss etwas Besonderes bleiben und selbstverständlich gehört dazu nicht nur die Ladenöffnung in unsere Städten, sondern auch das dazugehörige Event. Stadt- und Brauchtumsfeste und andere Veranstaltungen waren bereits in der Vergangenheit Anlass für eine Öffnung der Geschäfte in den Innenstädten.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 13.08.2017

 

Daniel Hoffmann, Vorsitzender der Jusos Dorsten Umwelt Gedanken für einen klimafreundlichen Verkehr

Im Rahmen des Dieselskandals fragten sich die vergangenen Tage und Wochen viele Menschen, wie ein umweltfreundlicher Verkehr aussehen könnte. Ich möchte hierbei nun gar nicht auf die Diskussion um den Diesel eingehen oder die Frage klären, welches Auto wohl das bessere wäre. Viel mehr möchte ich mich mit zwei anderen Aspekten der Mobilität beschäftigen.
 

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 12.08.2017

 

Martin Schulz, SPD-Chef und Kanzlerkandidat. Bundespolitik Zukunft kommt nicht von allein

5 Punkte für die Zukunft des Automobilstandorts Deutschland

Es geht um die Zukunft der deutschen Schlüsselindustrie: Autos „Made in Germany“ sichern hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland. Das muss auch so bleiben. Aber die Abgas-Skandale haben Vertrauen gekostet und die Herausforderungen der Zukunft sind enorm. Der Strukturwandel hin zu alternativen Antrieben und einer immer stärkeren Digitalisierung der Mobilität entscheidet über die Perspektiven des Automobilstandorts Deutschland. Ein schlichtes „Weiter so“ darf es daher nicht geben. Wohlstand und Arbeitsplätze sowie eine intakte Umwelt für unsere Kinder sichern wir nur, wenn wir jetzt den Mut zur Erneuerung haben. Wir müssen anpacken statt aussitzen.

 

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.08.2017

 

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