Teilhabe statt Ausgrenzung. Darauf setzt Martin Schulz beim Zukunftsthema Integration. CDU und CSU wirft er eine „Wir gegen die“-Rhetorik vor.
Schulz erinnerte zu Beginn seiner Berliner Rede zur Integrationspolitik an seine Schulzeit in Würselen, wo er auf Kinder mit Migrationshintergrund traf: „Mit denen bin ich zusammen zur Schule gegangen, und die Väter haben zusammen unter Tage gearbeitet, und unter Tage mussten sich die Männer aufeinander verlassen können, bei ihnen spielte es keine Rolle, wo der Kumpel, der Kollege geboren war oder welche Sprache der gesprochen hat. Bei uns gab es das Sprichwort 'Vor der Kohle sind alle schwarz'.“
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 16.08.2017
Facebook-Gruppe „Wir sind Dorsten“ verbreitet rechtes Gedankengut
Die Kritik an unerträglichen Hetzern in der Facebook-Gruppe „Wir sind Dorsten“ hat kurzfristig Wirkung gezeigt. Ein beleidigendes, diskriminierendes „Gedicht“ gegen Flüchtlinge wurde kurzfristig entfernt. Das lässt vielleicht auf schlechtes Gewissen derjenigen Frau schließen, die es eingestellt hat. Am Montag (14.8.) taucht es unter dem Absender eines anderen Gruppenmitglieds wieder auf. Nun reicht es. Das Abmelden aus dieser Gruppe ist die logische Folge, um ein Zeichen zu setzen. „Ihr seid nicht Dorsten!“ Ob die Stadt Dorsten glücklich ist, dass unter dem Wappen der Lippestadt unerträgliche Hetze gegen Flüchtlinge möglich ist? Mit Sicherheit nicht.
Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 16.08.2017
Zur Insolvenz von Air Berlin erklärt der Landesvorsitzende der NRWSPD, Michael Groschek:
Die Standortqualität des Flughafens Düsseldorf ist so groß, dass es andere Wege geben muss, als über Sozialdumping den Ausfall von Air Berlin zu kompensieren. Die Beschäftigten am Flughafen brauchen schnell Klarheit, wie eine solide Anschlusslösung aussieht. Und neben den Beschäftigten müssen die Kunden wissen, dass sie auch im – für NRW so wichtigen – Interkontinentalbereich nicht auf Billigheimer angewiesen sind. Die Verkehrsminister in Bund und Land müssen jetzt politische Mitverantwortung beweisen und nicht bloß mit den Schultern zucken.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 15.08.2017
Zum in Kürze in Kraft tretenden Windenergieerlass erklärt Michael Hübner, Landtagsabgeordneter für Dorsten und Gladbeck sowie stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
„Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Windenergiewirtschaft wird es ernst! Bereits Anfang September wird die Landesregierung einen Kabinettsentwurf für den neuen Windenergieerlass vorlegen. Dieser sieht einen Mindestabstand für neue Windenergieanlagen zur Wohnbebauung von 1,5 km vor. Dieser Erlass ist auf Jahre unumkehrbar, er wird die Arbeitsplätze drastisch in diesem so wichtigen Wirtschaftsbereich abbauen und damit den Menschen und dem Innovationsstandort NRW schaden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 15.08.2017
Original Hohnsteiner Puppentheater diesmal mit „GRÜFFELO KIND“
Seit vielen Jahren besucht Kasperle im Rahmen des Dorstener Ferienspaßes, Rhade. Brigitte Hartwich hatte die Idee und fand Unterstützer und Helfer, um eine Puppenbühne mit dem Kasper als Hauptdarsteller und seinen spannenden Geschichten in den großen Saal des Carola-Martius-Hauses einzuladen. Das Original Hohnsteiner Puppentheater mit Stefan Tränkler, bereits mehrfach Garant für beste Stimmung der vielen kleinen und großen Besucher in Rhade, tritt in diesem Jahr erstmals mit „Grüffelo Kind“ auf. Eine Fabelfigur, die die Kinder aus vielen Bilderbüchern kennen. „Spannung und Mitmachen ist gewährleistet“, so der professionelle Puppenspieler, der bereits zum 4. Mal in Rhade mit seinen „Schauspielern“ auftritt.
Am Mittwoch, 23.August, um 15 Uhr heißt es: „Vorhang auf für das Grüffelo Kind“.
Dank der großzügigen finanziellen Unterstützungen, u. a. von der Volksbank Lembeck-Rhade eG, kann, wie in den Vorjahren, auf ein Eintrittsgeld verzichtet werden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 15.08.2017