Alle Mitglieder sind gefragt
Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl will sich die SPD erneuern. Bei acht Dialogveranstaltungen setzt sie auf Meinungen und Erfahrungen ihrer Mitglieder. Das bitterste Ergebnis für die SPD in der Geschichte der Bundesrepublik: 20,5 Prozent. Ein Ergebnis, das Fragen aufwirft. Umso mehr, als die Lage alles andere als eindeutig ist. Unter Parteichef Martin Schulz ist die SPD so geschlossen wie selten – und bleibt es erkennbar auch nach der harten Niederlage vom 24. September.
Im Wahlkampf war die Stimmung gut: Volle Marktplätze bei der Kundgebungstour, überall trafen wahlkämpfende Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf freundliche, interessierte Menschen, die mehr wissen wollten über die Pläne der SPD. Gleichzeitig gingen die Umfragen zunächst bis April auf beeindruckende Höchststände – um dann stetig wieder abzunehmen. Und drei Wochen nach der Bundestagswahl feierte Stephan Weil in Niedersachsen einen fulminanten Wahlsieg. Ein „Auf und Ab“ der politischen Stimmung. Das wirft Fragen auf – und verlangt nach Antworten!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 30.10.2017
Ein Denkmal der besonderen Art
Gunter Demnig ist ein Künstler. Er hat etwas geschaffen, was als größtes dezentrales Mahnmal in der Welt gilt. Zu seinem 70. Geburtstag erfahren wir, dass er inzwischen rund 63.000 Stolpersteine, die an ermordete jüdische Bürger in aller Welt erinnern, verlegt hat. 38 quadratische Steine, die eine Messingkappe mit den Namen und Daten der Opfer tragen, wurden auch in Dorsten vor deren Häusern verlegt.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 29.10.2017
SPD-Chef Martin Schulz kündigt eine tiefgreifende Erneuerung der Partei an. „2017 muss symbolisch stehen als Wendepunkt, als Neuanfang für die SPD“, schreibt Schulz. Dieser müsse umfassend sein – organisatorisch, strukturell, strategisch.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 28.10.2017
Offener Brief von Jennifer Schug, SPD-Vorsitzende in Dorsten
SPD neu denken?
Eine Partei mit über 150-jähriger Tradition muss sich nicht neu erfinden! Ihre Werte „Frieden", „Freiheit“ und „Solidarität“, haben auch heute noch uneingeschränkten Bestand. SPD neu denken heißt also, diese Werte so zu leben, dass sie den unglaublich vielfältigen Ansprüchen unserer Gesellschaft gerecht werden. Das gilt für die Bundes- und Landespartei ebenso, wie für die Dorstener SPD. Weder sind unsere Abgeordneten davon ausgenommen, noch die ehrenamtlich engagierten Kommunalpolitiker, wie auch alle Mitglieder in den Ortsvereinen.
Ein bitteres Wahljahr und die notwendigen Folgen!
Wir haben ein bitteres Wahljahr hinter uns. Nach der verlorenen Landtagswahl folgte der Absturz bei der Bundestagswahl. Es gibt selbst ernannte Experten, die immer alles schon vorher wissen und wussten. Diese helfen uns nicht weiter. Unsere Antwort vor Ort lautet:
„Wir kennen unsere Schwächen, wir haben darüber engagiert, offen, selbstkritisch und ohne Schere im Kopf diskutiert, wir haben Lösungsvorschläge erarbeitet und dokumentiert, wir wollen besser werden und künftig wieder Wahlen gewinnen!“
Werfen wir also einen Blick nach vorn!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.10.2017
Ein wehmütiger Blick zurück
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Ministern der Bundesregierung die Entlassungsurkunden überreicht und sie gebeten, weiter geschäftsführend im Amt zu bleiben bis „Jamaika“ steht. Gelegenheit, einen wehmütigen Blick auf die Riege der SPD-Ministerinnen und Minister zu werfen, die nun nicht mehr gestalten, sondern nur noch zusehen können, was die Nachfolger daraus machen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.10.2017