RWE hat Klage gegen die Zwangs-Abschaltung seines Atomkraftwerkes Biblis eingelegt. Aus Sicht des Energie-Riesen verständlich – immerhin produziert ein Atomkraftwerk pro Tag rund 1 Mio. Euro Gewinn. Darauf will RWE nicht verzichten – und setzt sich über alle Sicherheitsbedenken und auch moralisch gebotener Zurückhaltung eiskalt hinweg. Juristen räumen der Klage durchaus Erfolgs-Chancen ein. RWE könnte Schadensersatz in Millionenhöhe zustehen. Die Rechnung zahlen dann die Steuerzahler.
Was verwundert – die anderen 3 Atomstromproduzenten halten sich derzeit noch zurück, haben keine Klage eingereicht. Was treibt RWE an, als einziges Unternehmen diese Klage einzureichen? Da werden Millionen für Werbung und gezielte Verdummung ausgegeben, da wird nichts unterlassen, sich ein grünes, freundliches, nettes Image zu geben – und jetzt zeigt RWE sein hässliches Gesicht. Profit, Profit, Profit über alles. Stromkunden hatten ohnehin schon länger den Eindruck, daß sie abgezockt würden. Deutlicher kann ein Konzern nicht sagen: Stimmt!
Von der schwarzgelben Bundesregierung ist in der Atomfrage keine Hilfe zu erwarten. Im Gegenteil, erst wurden die Laufzeiten verlängert – gegen den Willen einer Bürger-Mehrheit. Dann kam das juristisch wackelige Moratorium, das nun die Grundlage für die RWE-Klage bildet. Und nun sind sich CDU und FDP – wieder einmal – uneinig. Während Kanzlerin Merkel erst einmal 3 Monate lang prüfen will, um dann zu entscheiden, fordert FDP-Generalsekretär Lindner das sofortige Aus für die 8 ältesten Meiler. Was nun, was tun?
Der Verbraucher hat es in der Hand, Signale zu geben, Zeichen zu setzen. Er hat das Recht, seinen Stromlieferanten zu wechseln. Wenn massiv Kunden RWE den Rücken kehren, ihre Verträge kündigen – nur diese Sprache wird im Hause RWE verstanden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 02.04.2011
Eine Tierampel für die Grünbrücke über die A 31? Es gibt sicher Menschen, die Politikern im Allgemeinen und Sozialdemokraten im Besonderen eine Menge zutrauen. Sogar eine Menge Unsinn. Aber eine Hightec-Ampelanlage für Schwarz- und Rotwild? Da hat Sie der Rhader Sozialdemokrat Dirk Hartwich tierischtechnisch in den April geschickt. Hasen, Füchse, Rehe und Hirsche dürfen weiter ungeregelt durch die Dorstener Natur stromern.
Ein kleiner Tip für den nahenden Frühling: Radeln Sie doch einmal durch den Dorstener Norden – viele autoarme Wege laden zu einer gemütlichen Radtour ein. Und bestimmt sehen Sie dann auch den einen oder anderen Vertreter der heimischen Fauna. Und auch für Radfahrer sind die meisten Wege – ampelfrei.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 02.04.2011
Die "Bibi am See" lädt heute Abend nach Barkenberg ein: ab 19 Uhr lesen die Gladbecker Autoren Brigitte Vollenberg und Dirk Juschkat aus ihren Werken. Versprochen wird ein literarisches Wechselspiel mit unterhaltsamen Urlaubsgeschichten und leichter Lyrik zur Einstimmung auf den Frühling. Alle Besucher dürfen sich auf einen unterhaltsamen Leseabend freuen.
Der Eintritt ist frei.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 01.04.2011
Noch ist die Grünbrücke über die A31 nicht fertig, erregt eine weitere Auftragsvergabe die Gemüter in Rhade und Umgebung.
Auf Anregung der Rhader Sozialdemokraten, die sich frühzeitig mit dem geplanten Wildwechsel der Schwarzkittel und des Rotwilds über die A31 beschäftigt haben, wurde jetzt vom Umweltamt der Stadt Dorsten die erste Tierampel dieser Art für 120.000 Euro bestellt. Überrascht zeigte sich die gesamte Verwaltungsspitze, dass der Regierungspräsident dazu seine Zustimmung so schnell erteilt hat.
Bekanntlich gehört die Stadt Dorsten zu den Not leidenden Kommunen und darf „freihändig“ keine Ausgaben dieser Größenordnung vornehmen.
Mit speziellen Infrarotsensoren und einer kombinierten Satellitentechnik werden die unterschiedlichen Tierarten sicher und störungsfrei geleitet.
Werner Fuchs von der Firma Animalcom: „Das Zusammenspiel der bekannten Ampelfarben mit entsprechenden Signaltönen (für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar), bringt die Tiere dazu, sich nacheinander einzureihen und ohne Eile oder Panik die bisher unüberquerbare Autobahn zu passieren“.
Hans-Willi Niemeyer, SPD-Vorsitzender aus Rhade: „Ich war anfangs total dagegen, habe aber meine Meinung geändert, nachdem uns zugesichert wurde, dass das Rotwild eine Vorrangschaltung vor den Schwarzen erhält. Das Geld ist meines Erachtens jetzt gut angelegt“.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 01.04.2011
Es Ist schon abenteuerlich mit welcher Dreistigkeit die Herren Stockhoff und Schwane behaupten, Michael Baune würde sein Amt als Ortsvereinsvorsitzender der Hervester SPD mit seiner Tätigkeit beim LWL verquickenDies ist nachweislich nicht der Fall.
Michael Baune hat in der letzten Zeit wiederholt seinen Einsatz als Dorstener Bürger für Dorstener Bürger deutlich und für alle erkennbar bewiesen. Die Dorstener SPD ist froh einen so sach- und fachkundigen Bürger in Ihren Reihen zu haben.
Was die Verquickung von eigenen Interessen angeht, so ist es schon erstaunlich, wie viele Ratsvertreter der sogenannten bürgerlichen Koalition von Schwarzgelb sich bei Entscheidungen, die die Bebauung des Zechenareals Fürst Leopold betreffen für befangen erklären. Meine Lebenserfahrung hat mich gelehrt, dass die Befangenheit bei Verlassen des Rathauses sehr schnell vergessen wird.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 31.03.2011