„Lohnt sich der gesamte Aufwand eigentlich?“ Diese selbstkritische Frage der Rhader SPD wurde gestern (5.April) eindrucksvoll durch die Teilnahme von vielen Rhader Bürgerinnen und Bürgern, die dazu überwiegend an führender Stelle auch die örtlichen Vereine repräsentieren, beantwortet. „Wir leben gerne hier, darum engagieren wir uns für Rhade“, so Dirk Hartwich, der unermüdlich dafür warb, den Rhader Rahmenplan gemeinsam offen und öffentlich zu erarbeiten.
Denn darum ging es bei der Versammlung. Rhade weiter zu entwickeln und das Wissen der hier Lebenden als kostenloses Kapital zu nutzen. Bekanntlich haben sich CDU und FDP entschieden, die 6 Themenbereiche der Verwaltung, die in den neuen Rahmenplan einfließen sollen, in einem Arbeitskreis, bestehend aus 7 Mitgliedern (3 CDU, 2 SPD, 1 FDP, 1 Grüne) nichtöffentlich zu beraten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.04.2011
Große Geschlossenheit machten die Mitglieder am vergangenen Freitag (01.04.2011) auf ihrer Jahreshauptversammlung deutlich.
Nachdem der bisherige Vorsitzende Julian H. Fragemann die zahlreich anwesenden Mitglieder begrüßt hatte, übernahm die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Susanna Simmerl, die Sitzungsleitung um zu den Berichten des Vorsitzenden und des Kassieres überzuleiten.
Julian H. Fragemann bilanzierte die vergangenen zwei Jahre, dass diese seit seiner ersten Wahl mit einer Reihe von Wahlkämpfen gespickt waren. Hier habe sich der Ortsverein mit Volldampf eingebracht und nicht zuletzt dazu beigetragen, dass es weiterhin sozialdemokratische Abgeordnete aus unserer Region in Land- und Bundestag gebe.
Als wichtige Projekte bezeichnete Fragemann die Ansiedlung des Media Marktes sowie die Neugestaltung des Lippetorcenters und den Neubau des LWL-Wohnheims für suchtkranke Menschen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 06.04.2011
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wir bewegen Hervest“ veranstaltet der SPD-Ortsverein Hervest
am: 12.04.2011
um: 19:00 Uhr
im: Kultur- und Begegnungszentrum am Brunnenplatz
eine Informations- und Diskussionsveranstaltung unter dem Thema: „Schöne neue Welt auf dem Zechengelände? – Die Zukunft von Bergbauverein, Mukumile & Co.“
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 05.04.2011
Die Proteste gegen die Kernkraft gehen weiter. Am Samstag waren in Essen Tausende bei der Groß-Demo auf dem Willy-Brandt-Platz und zogen anschließend zum RWE-Hauptquartier. Für besondere Empörung sorgte dabei das Verhalten von RWE-Chef Großmann, der gegen die 3-monatige Zwangsabschaltung seines uralten Reaktors Biblis A Klage auf Schadensersatz eingelegt hat. Großmann hat nichts verstanden! Stromhersteller, die weiter nahezu ausschließlich auf Strom aus Kohle und Atom setzen, haben keine Zukunft, der Markt und die Verbraucher werden solche Konzerne abstrafen. Schon jetzt hat RWE einen immensen Image-Schaden erlitten, den keine Werbung der Welt mehr beheben kann.
Montag finden im ganzen Ruhrgebiet Mahn-Wachen statt. So auch in Dorsten - um 18 Uhr auf dem Marktplatz in Dorsten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 04.04.2011
Die Anmeldezahlen für die Dorstener Hauptschulen haben sich leicht erhöht – für die neue Klasse 5 sind jetzt 78 Kinder angemeldet. An der grundsätzlichen Problematik ändert das nichts. Dorstens Eltern wollen die Hauptschule nicht mehr!
Selbst strengsten Verfechtern des 3-gliedrigen Schulsystems müssen nun die Argumente ausgehen. Bleibt es bei diesen 78 Anmeldungen, dann können in den 3 Dorstener Hauptschulen insgesamt nur 4 Klassen gebildet werden (jeweils eine Klase in der Lembecker Laurentius- und Holsterhausener Dietrich-Bonhoeffer-Schule, zwei kleine Klassen in der Geschwister-Scholl-Schule). Pädagogisch nicht sinnvoll – auch in der Hauptschule soll im weiteren Schulverlauf differenziert werden, doch dazu braucht es mindestens zwei Klassen pro Schule.
Nachdem die Kommunalpolitik sich im letzten Jahr mit dem Grundschulwesen beschäftigt hat, ist nun eine neue Diskussion über die weiterführenden Schulen notwendig. Die Schullandschaft wird sich ändern müssen, allein schon wegen des demographischen Wandels. Es gibt immer weniger Schülerinnen und Schüler. Und die Eltern machen mit ihrem Anmeldeverhalten klar, was sie wollen – und eben auch nicht mehr wollen.
Notwendig ist eine offene, tabufreie Diskussion über die Schullandschaft von morgen. Und diese darf nicht mehr nur in den politischen Gremien, sondern diese muß besonders unter Teilnahme der Eltern durchgeführt werden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 03.04.2011