Die Bagger rollen in Hervest, das Programm Soziale Stadt Dorsten-Hervest nimmt Fahrt auf. Im Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) gaben Joachim Thiehoff und Andreas Kramer vom Stadtteilbüro Hervest zur Halbzeit des Programms eine Zwischenbilanz.
Die Soziale Stadt Dorsten-Hervest ist mehr als nur die Reaktivierung der ehemaligen Zechenfläche Fürst Leopold. Es sind besonders die vielen kleinen und „kleinen“ Maßnahmen, die das Projekt zu einem Erfolgsmodell machen sollen: z. B. die Schaffung oder Wiederherstellung von Spielplätzen und Grünflächen, die Verschönerung von Fassaden, das Aufstellen von Kunstobjekten oder Angebote für Jugendliche. Für diese Maßnahmen stehen Fördermittel in Millionenhöhe bereit. Zwei Jahre nach dem offiziellen Startschuß beginnt jetzt aber die entscheidende Phase: „Verstetigung“ nannte Joachim Thiehoff diesen Abschnitt. Jetzt müssen Herverster gefunden werden, die die angestoßenen Projekte übernehmen, sich für einzelne Maßnahmen persönlich engagieren.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 22.11.2012
Voller Erwartung sitzen die jungen Zuschauer auf ihren Plätzen. Plötzlich zeigt sich der Kasper mit seiner berühmten Zipfelmütze und zieht von Beginn an alle Kinder und die begleitenden Erwachsenen in seinen Bann. Ca. 130 haben den Saal des Carola Martius-Hauses gefüllt.
Es dauert nicht lange, da zwingt die Spannung die Kinder sogar von ihren Stühlen. Laut, mal leise und äußerst engagiert, verfolgen sie die Geschichte in der unheimlichen Mühle. Ein Mitmachtheater mit allen Sinnen.
Klar, dass am Ende der böse Zauberer mit seinen Helfern, dem riesigen Hund, dem Drachen und dem Teufel, vom Kasper nicht nur besiegt wird, sondern, dass der gerettete Schatz in der alten Mühle dem Müller hilft, seine renovierungsbedürftige Mühle zu behalten.
Ende gut, alles gut.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 21.11.2012
Der Bürgermeister und die Stadtverwaltung haben gerufen und alle kamen zum Demografiegipfel. Das ist gut so. Die wievielte Dorstener Veranstaltung mit dieser Themenstellung war es eigentlich?
Neues gab es nicht zu berichten. Die Zahlen wurden zum wiederholten Mal
vorgetragen. Diesmal in einer etwas interessanteren Verpackung durch einen Rhetoriker mit Unterhaltungswert (Dr. Kösters). Interessant dabei, dass viele Begriffe genannt wurden, die Hannelore Kraft, NRW-Ministerpräsidentin unermüdlich argumentativ vorträgt: "Wir dürfen kein Kind zurück lassen" (Kösters), oder "Betroffene zu Beteiligten machen" (Lütkenhorst).
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 20.11.2012
Zwei Fehler gilt es in der Diskussion um die Zukunft der Grundschule Deuten tunlichst zu vermeiden. Davor warnt der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Michael Baune.
Erstens, der Rat darf seine Entscheidung nicht in erster Linie von finanziellen Aspekten abhängig machen, zumal hinsichtlich zu erzielender Einsparungen überzogene Vorstellungen kursieren. Die dürften nämlich bei den Betriebskosten maximal im mittleren fünfstelligen Bereich liegen.
Nein, es müssen an aller erster Stelle pädagogische Begründungen den Ausschlag geben! Wir können es uns aufgrund drastisch sinkender Geburtenzahlen nicht leisten, auch nur ein Kind in der Dorstener Bildungslandschaft zurückzulassen. Es muss also eine fachlich begründete Entscheidung getroffen werden, wie auch bei sinkenden Schülerzahlen optimale Bildungschancen aller Kinder in jedem Ortsteil gewährleistet werden können. Das kurzfristige gieren nach Einsparpotentialen hat demgegenüber hinten anzustehen. Es geht vielmehr um Investitionen in unsere eigene Zukunft, die unserer Kinder und damit unserer Stadt.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 19.11.2012
Selten hat eine politische Veranstaltung die Zuhörer so in ihren Bann gezogen. Man hätte eine Stecknadel fallen hören, so konzentriert verhielten sich die Teilnehmer an der Veranstaltung „Großbaustelle Energiewende“.
Michael Gerdes, SPD-Bundestagsabgeordneter für Bottrop, Gladbeck und Dorsten hat in das Innovationszentrum Wiesenbusch Gladbeck geladen und mit Professor Marcus Rehm und Rolf Hempelmann zwei Referenten gewonnen, die sich hervorragend ergänzten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 18.11.2012