Letzter Arbeitstag eines beliebten Bürgermeisters
Jetzt ist es soweit. Lambert Lütkenhorst (CDU) verlässt den Chefsessel im Dorstener Rathaus. Ein Bürgermeister, der von Jahr zu Jahr souveräner wurde. Ein Bürgermeister, der bei den Bürgerinnen und Bürgern beliebt war. Wie sonst hätte er alle Wahlen überlegen gewonnen. Ein Bürgermeister, der auch der Liebling der Presse war. Wie kein anderer verstand er es, die Sache und sich in Szene zu setzen. Lambert Lütkenhorst war politischer Konkurrent, nicht Gegner. In der SPD haben ihn häufig als Partner erlebt, der auch auf dem kurzen Dienstweg etwas regelte. Fast immer gut gelaunt, manchmal flapsig, selten arrogant. Jetzt endet seine Dienstzeit.
Ob ganz freiwillig?
Da halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass es auch Kräfte in der eigenen Partei gab, die so unüberhörbar „mit den Hufen scharrten“, dass die eigene Entscheidung, aufzuhören, nicht so ganz schwer fiel.
Heute wollen wir aber dem langjährigen Dorstener Bürgermeister Lambert Lütkenhorst zurufen: „Vielen Dank und alles Gute für die Zukunft“.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 20.06.2014
Hallo liebe Freunde!
Seht mir nach, dass ich nach den anstrengenden Wochen und Monaten erst mal zweit Tage in St. Peter-Ording ausgespannt habe. Ich möchte allerdings nicht versäumen, all denen zu danken, die mir bei der Stichwahl ihre Stimme und das Vertrauen geschenkt haben.
Der Wahlkampf war für alle Beteiligten eine intensive Erfahrung, ich habe viel Zuspruch erhalten, auch wenn es am Ende nicht gereicht hat, einen so dringend erforderlichen politischen Neuanfang zu gestalten. Eines kann ich schon jetzt sicher sagen: Die vielen tausend Stimmen, die ich erhalten habe, betrachte ich als einen Auftrag, meine politische Arbeit im Rat fortzusetzen und im Interesse Dorstens immer dort den Finger hinein zu legen, wo aus meiner Überzeigung die Interessen der Bürgerinnen und Bürger nicht ausreichend berücksichtigt werden. All denjenigen, die Erwartungen in mich setzen, verspreche ich, nach kurzer Verschnaufpause zusammen mit einer aus den Kommunalwahlen gestärkt hervorgegangenen Dorstener SPD in den nächsten Jahren eine schlagkräftige Opposition.
Ein Satz noch zu den vielen Genossinnen und Genossen, insbesondere auch an das Wahlkampfteam: Ihr seid grossartig! Danke für die tolle Unterstützung!
Und nun frisch ans Werk!
Ihr und euer
Michael Baune
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 18.06.2014
Bei der Stichwahl eine Wahlbeteiligung von knapp 60 Prozent!
Nein nicht in Dorsten und auch nicht in anderen NRW-Städten, sondern in Afghanistan.
Trotz Drohungen und Anschlägen mit dutzenden Toten und Verletzten: Die Afghanen haben sich vom Terror der Taliban nicht abschrecken lassen. Bei der Stichwahl gingen Auszählungen zufolge offenbar noch mehr Menschen an die Urnen als im ersten Wahlgang.
Respekt für den Mut der Wähler!
In Dorsten sind es gerade mal etwas über 30 Prozent der Wähler, in manchen Städten sogar noch weniger, die den "schwierigen" und "gefährlichen" Weg zur Wahlurne auf sich genommen haben!
Auch diesen Wählern gilt mein Respekt. Freiheit und Demokratie haben wir ja schon und es ging ja "nur" um Landrat und Bürgermeister. Aber sollten wir nicht unsere Freiheit und Rechte (Wahlen) auch aktiv nutzen?
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 18.06.2014
Die Wahlen sind gelaufen. Die Dorstener SPD hat ihre Ziele um Längen verfehlt. Wir sind weder stärkste Fraktion geworden, noch stellen wir den Bürgermeister.
Eine genaue Analyse der Wahlen ist sicher in den nächste Tagen und Wochen erforderlich und wird in den zuständigen Gremien (Stadtverband und Fraktion) vorgenommen werden.
Warum ist es uns nicht gelungen unser Wählerpotenzial zu mobilisieren? Was haben wir falsch gemacht? Was können wir wie verbessern Auf viele Fragen müssen wir Antworten finden. Es darf auf keinen Fall ein "Weiter So" geben.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 16.06.2014
Die Würfel sind gefallen - es dreht sich nichts in Dorsten
Michael Baune und die SPD haben es nicht geschafft, die Dorstener davon zu überzeugen, dass ein personeller Neuanfang an der Stadtspitze dringend nötig wäre. Das Ergebnis ist eindeutig.
Erklärungsversuche? Nein, heute nicht. Nur so viel: Wenn so wenige Bürgerinnen und Bürger zur Wahl gehen, kann das erste Fazit nur lauten: Das Interesse an der eigenen Stadtentwicklung ist nicht ausgeprägt. Der Glückwunsch geht an den neuen Bürgermeister, der aber jetzt beweisen muss, ein Bürgermeister für ALLE zu sein.
Wird fortgesetzt.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 15.06.2014