Am vergangenen Freitag folgte ich dem Aufruf des Migrationsreferates und nahm an der Lichteraktion auf dem Brunnenplatz teil. Auch ich wollte ein Zeichen für Demokratie, Pressefreiheit, Toleranz, und gegen Ausgrenzung und Hass angesichts der schrecklichen, von religiösen Fanatikern verübten Terroranschläge in Paris und anderen Orten in der Welt setzen.
Ich halte dies - auch angesichts von Trittbrettfahrern wie Pegida- für wichtig. Der von religiösen Fanatikern ausgeübte Terror ist ein Angriff auf Freiheit, Demokratie und Rechtstaatlichkeit, er richtet sich somit gegen jeden Demokraten, wir alle sind gefordert. Die Initiative von Frau Wal ist daher nur zu würdigen und ich habe innerhalb der SPD zur Teilnahme aufgefordert.
Soweit so gut. Von der Ansprache Pastor Krügers bin ich dann allerdings schier entsetzt. Wenn Herr Krüger angesichts der getöteten Journalisten formuliert: „Ich bin nicht Charlie“ und dies -neben dem Hinweis Christ zu sein- mit erhobenem Zeigefinger damit begründet „Nicht alles, was erlaubt ist auch gut“ dann rückt er –gewollt oder unbedacht- die Opfer von Paris in die Nähe von Mitschuldigen an ihrer eigenen Ermordung, das ist zynisch zu nennen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 30.01.2015
Wir laden ein - am 22.02.2015 zu unserem traditionellen Jahresempfang, in diesem Jahr im Alten Rathaus am Marktplatz. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, für die musikalische Begleitung sorgt Rolf Olland.
Wie geht es mit der Baustelle "Mercaden Dorsten" voran? Investor Herbert Krämer wird Rede und Antwort stehen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch, der Jahresempfang beginnt ausschlaffreundlich um 11 Uhr.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 28.01.2015
Heute vor 70 Jahren wurde das Vernichtungslager Ausschwitz durch Einheiten der Roten Armee befreit. Bis der Krieg jedoch am 8. Mai 1945 zu Ende war, ging das Quälen, Morden und Sterben in den anderen Vernichtungslagern weiter. Am Ende starben 6 Millionen Juden. Noch gibt es Überlebende, die von ihrem Leid Zeugnis ablegen können. Die an die Greuel erinnern, die mahnen. Aber wer wird erinnern und mahnen, wenn der letzte Überlebende gestorben sein wird?
Schon heute spricht sich in Umfragen eine deutliche Mehrheit dafür aus, einen "Schlußstrich" zu ziehen... Ist die Zeit wirklich reif für Verdrängen und Vergessen? Nein!Auschwitz darf sich nie wiederholen - aber wie soll das gelingen, wenn wir uns nicht erinnern, nicht mehr erinnern wollen?
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.01.2015
Bei der Vorstandssitzung des SPD- Kreisverbandes ist die Kreis SPD dem Dorstener Appell beigetreten. Darin haben die Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreis Recklinghausen eine umfassende finanzielle Besserstellung der Kommunen gefordert.
"Das Ist die erste Aufgabe der Politik, insbesondere der Bundespolitik, unserer Region eine gleichberechtigte Zukunft mit anderen Regionen in Deutschland zu ermöglichen", so der Vorsitzende der Kreis- SPD Frank Schwabe.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.01.2015
Die Terroranschläge in Paris gaben den Ausschlag, auch in Dorsten ein Zeichen zu setzen. Mit brennenden Kerzen, wurde der Opfer würdevoll gedacht. Das Migrationsbüro der Evangelischen Kirche hatte aufgerufen, nach Hervest auf den Brunnenplatz zu kommen. Waren es 200 oder 300 Dorstener, die die Möglichkeit wahrnahmen, für Meinungsfreiheit und mehr Toleranz weltweit zu demonstrieren? Es waren auf jeden Fall viel zu wenig, so einige Besucher enttäuscht. Dennoch war es ein würdevoller Rahmen, der von den Anwesenden, darunter Mitglieder der Kirchengemeinden, der Stadtspitze, Vertreter der Parteien sowie mehrerer Initiativen, gebildet wurde. Auffällig war, dass viele Rhader SPD- Mitglieder dem Aufruf gefolgt sind. „Hätten aus anderen gesellschaftlichen Gruppen anteilmäßig so viele teilgenommen wie aus dem Rhader SPD- Ortsverein, hätte der Brunnenplatz wegen Überfüllung geschlossen werden müssen“, so ein Teilnehmer aus Hervest, dem Stadtteil, der als „Gastgeber“ der Demonstration ausgewählt wurde.
Fazit: Es ist gut, dass in Dorsten ein Zeichen gegen Gewalt und für mehr Toleranz gesetzt wurde. Jetzt gilt es, unsere Grundwerte, die im Grundgesetz in „Stein gemeißelt“ sind, im Alltag zu leben. Überall und von jedem Bürger in unserer Stadt. (Bericht SPD Rhade)
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 25.01.2015