Michael Baune, Vorsitzender der SPD Dorsten. Umwelt Nitrat im Grundwasser: Michael Baune verweist auf die Massentierhaltung

Zur Berichterstattung zum Thema „Nitratbelastung durch landwirtschaftliche Betriebe“ nahm Michael Baune, Vorsitzender der SPD Dorsten, Stellung:

Die Nitratbelastung von Böden durch exzessive Landwirtschaft ist letztlich nur ein Symptom des eigentlichen Problems.

Und dieser eigentliche Skandal heißt Massentierhaltung.

Immer mehr, immer schneller und immer billiger, das hat mit Bauernhofidyll nichts zu tun, das ist industrielle Fleischproduktion mit dem Ziel, Hackfleisch zu Schleuderpreisen in die Regale der Supermarktketten zu bringen.

Ein Irrweg wie ich finde, wie inzwischen auch viele Bauern finden, dies zeigten Demonstrationen erst vor kurzem in Berlin, als es um die Frage einer Landwirtschaft ging, die sich ihrer Verantwortung für Mensch, Umwelt und Tier bewusst ist.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 15.02.2015

 

Veranstaltungen SPD lädt zum Jahresempfang ins Alte Rathaus ein

Der SPD Stadtverband lädt kommenden Sonntag (22.02.2015) zum traditionellen Jahresempfang ein - in diesem Jahr ins Alte Rathaus am Marktplatz. Die SPD erwartet nicht nur den Besuch der heimischen Bundestags- und Landtagsabgeordneten, sondern sie hat auch Herbert Krämer zu Gast, den Investor der Mercaden Dorsten. Krämer wird das derzeit größte Bauprojekt in der Dorstener Innenstadt vorstellen und kann sicher (fast) alle Fragen beantworten.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, für die musikalische Begleitung sorgt Rolf Olland. Der SPD-Jahresempfang beginnt Sonntag um 11 Uhr.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 14.02.2015

 

Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß. Umwelt Nitrat im Wasser: Beruhigend und beunruhigend – ein Kommentar

Es ist beruhigend zu wissen, daß sich viele Landwirte ihrer Verwantwortung für das Grund- und Trinkwasser bewußt sind und dieser Verantwortung gerecht werden. Es mag beruhigend sein, daß es technisch möglich ist, die Schadstoffe aus unserem Trinkwasser wieder entfernen und uns Verbrauchern einwandfreies Trinkwasser liefern zu können. Den Preis müssen am Ende aber die Verbraucher zahlen, Trinkwasser wird teurer werden.

Es ist aber auf jeden Fall beunruhigend, daß nicht alle Landwirte sorgsam mit unserem Lebensmittel Nr. 1, dem Trinkwasser, umgehen. Und es ist beunruhigend, wenn RWW zugibt, daß die freiwillige Kooperation an ihre Grenzen stößt. Und es ist beunruhigend, daß die Dünge-Verordnung mit ihren zu laschen Grenzwerten in Wasserschutzgebieten nicht hilft.

Was muß geschehen? Die Kooperation zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft, wie im Wasserschutzgebiet Holsterhausen/ Üfter Mark seit über 20 Jahren vorgelebt, ist richtig. Aber sie ist freiwillig, sowohl was die Teilnahme der Betriebe an der Kooperation als auch die Umsetzung der vereinbarten Ziele und Maßnahmen angeht. Aus der Freiwilligkeit muß eine Pflicht werden. Dazu fehlt jedoch die gesetzliche Vorgabe. Auf jeden Fall muß die Dünge-Verordnung verändert werden. Die erlaubten Dünge- und Gülle-Mengen sind zu hoch, jedenfalls in Wasserschutzgebieten.

Und es bleiben Zweifel. Ob sich heute wirklich jeder Landwirt wenigstens an die (zu laschen) Vorgaben der Dünge-Verordnung hält. Es gibt einen regelrechten Gülle-Tourismus. Mit den tierischen Exkrementen läßt sich nämlich Geld verdienen. Und manchmal drängt sich der Verdacht auf, daß gerade jetzt nicht bloß gedüngt wird, weil die Felder eine Düngung brauchen (so sieht es die Dünge-Verordnung vor), sondern weil die Tanks auf dem Hof schlicht voll sind.

Damit werden nicht alle Landwirte über einen Kamm geschoren. Der Vortrag vom RWW hat gezeigt, daß es verantwortungsbewußte Landwirte gibt. Und zwar nicht wenige. Aber es bleiben immer noch zu viele übrig, die nicht das tun, was getan werden muß – und was auch wirtschaftlich getan und getragen werden könnte.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 12.02.2015

 

Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß. Umwelt Nitrat im Wasser: Strengere Grenzwerte für die Landwirtschaft sind nötig

Was ist los mit dem Grundwasser? Ende des letzten Jahres schreckten Meldungen aus Rhade auf: Wasserproben überschritten den zulässigen Nitrat-Grenzwert (50 mg/L). SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann reagierte spontan und lud Angela Herzberg, Geologin beim RWW, zur jüngsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses (UPA) ein. Passend zum Thema tagte der Dienstag im Holsterhausener Wasserwerk. Das beruhigende Fazit am Ende eines einstündigen Vortrages: Das Trinkwasser heute ist sauber – und es wird auch in 30 oder 40 Jahren sauber sein. Also alles gut, viel Lärm um nichts? Nein! Denn erstens ist es nicht einzusehen, warum Grundwasser erst verschmutzt wird, um es anschließend bei der Aufbereitung zu Trinkwasser aufwändig reinigen zu müssen, und zweitens hat dieser erhöhte Aufwand seinen Preis. Den am Ende die Verbraucher zu zahlen haben.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.02.2015

 

Julian Fragemann, Vorsitzender der SPD Altstadt. Ortsverein SPD Altstadt für Grüne Welle

Bei ihrer letzten Vorstandssitzung beschäftigten sich die Vorstandsmitglieder des SPD-Ortsvereins Dorsten-Altstadt unter anderem erneut mit der Thematik Verkehr in und um die Dorstener Innenstadt. Hierbei wurde erneut sehr deutlich, dass die monatelange Sperrung des Westwalls ein enormes Ärgernis für die Bürgerschaft war. Umso mehr begrüßt die Altstadt-SPD jetzt, dass die Stadtverwaltung die lange angekündigte Freigabe für den Verkehr in beide Richtungen endlich umgesetzt hat. Dies führt aus Sicht der Sozialdemokraten zu einer deutlichen Entlastung vor allem der Anwohner des Westgrabens, der in der Zeit der Sperrung gerne als Ausweichstrecke genutzt wurde. Auch die Gahlener Straße war durch einen langen Rückstau des Verkehrs betroffen.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.02.2015

 

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