
Jan Kolloczek, SPD-Ratsherr aus Barkenberg.
Barkenberg ist nicht nur für seine Bewohner etwas Besonderes. Auch städtebaulich hat die in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts geplante Stadt auch heute noch Vorbildcharakter: Eine Stadt ohne Ampeln, Trennung der Verkehrsarten. Leider ist Barkenberg aber in die Jahre gekommen, genauer gesagt: seine Brücken. Einige müssen saniert werden – oder werden sie abgebrochen und durch Kreuzungen oder Fußgänger-Übergänge ersetzt?
Im Umwelt- und Planungsausschuß scheiterte jedenfalls ein SPD-Antrag an der gelbschwarzen Mehrheit, das Prinzip der Trennung der Verkehrsarten zwingend beizubehalten. Konkret heißt das: Ist eine Brücke zu marode und kann nicht mehr saniert werden, dann sollte eine neue Brücke gebaut werden. Stattdessen wird nun in jedem Einzelfall geprüft, ob eine neue Brücke gebaut oder eine ebenerdige Fußgänger- und Radfahrerquerung errichtet wird. Entscheidend werden dann die Kosten sein. Das vorbildliche Konzept der Trennung der Verkehrsarten droht Vergangenheit zu werden.
Für die marode Brücke an der Südheide stellt die SPD nun den Antrag, noch einmal die Kosten für eine Sanierung auf der einen Seite und einen Abriß inklusive neu zu schaffender Querungsmöglichkeit auf der anderen Seite gegenüber zu stellen. Das Ziel ist klar: Das Konzept der Trennung der Verkehrsarten soll unbedingt beibehalten werden. Zum Antrag:

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