Susanna Simmerl, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende. Die Marler Straße gehört zu den viel befahrenen Straßen Dorstens. Für Autofahrer, die über die Händelstraße aus dem Stadtsfeld kommen, ist es nicht immer leicht, sich in den fließenden Verkehr einzureihen. Und sicher ist es auch nicht immer, immer wieder passieren hier Unfälle.
Durch die Schließung der Johannesschule kommen nun neue Gefahren hinzu. Ehemalige Johannes-Schülerinnen und –schüler müssen nun die B 225 überqueren, um zum Schulbus zu gelangen.
Mehr Sicherheit könnte hier ein Kreisverkehr bringen! Er würde die Geschwindigkeit an dieser Stelle drosseln und sowohl den Autofahrern aus dem Stadtsfeld das Einfädeln auf die B 225 erleichtern als auch den Schülerinnen und Schülern das überqueren sicher ermöglichen.
Die SPD stellte dazu folgenden Antrag:
TOP: Einrichtung eines Kreisverkehrs an der Händelstraße/Marler Straße
Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
gemäß § 3.3 der geltenden Geschäftsordnung bitte ich Sie, o.g. Punkt auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses zu setzen.
Die SPD-Fraktion stellt hierzu folgenden Antrag:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Einrichtung eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich Händelstraße/Marler Straße erneut zu prüfen und mit den zuständigen Straßenbaubehörden Kontakt aufzunehmen.
Begründung:
Der Kreisverkehr Händelstraße/Marler Straße ist schon mehrfach thematisiert worden und Bestandteil einer Prioritätenliste, die dem Planungsausschuss seit einigen Jahren vorliegt. Aus verkehrs- und sicherheitstechnischen Gründen ist diese Planung nach wie vor hochaktuell. Unter sicherheitstechnischen Aspekten hat sie sich wegen der im letzten Jahr beschlossenen Neustrukturierung der Grundschullandschaft sogar deutlich erhöht, weil die Bedeutung der Marler Straße als Schulweg zunimmt. Zukünftig müssen mehr Kinder die Marler Straße überqueren, um die Buslinie stadteinwärts zu anderen Schulstandorten erreichen zu können. In diesem konkreten Falle muss zumindest dem Motto der noch amtierenden Schulrätin: „Kurze Beine, kurze Wege bis zum nächsten Bus“ angemessen Rechnung getragen werden, auch wenn – aus Sicht der SPD-Fraktion – der Erhalt der Schule vor Ort (Johannesschule) letzten Endes der bessere und sicherere Weg gewesen wäre.
Mit freundlichem Gruß
Simmerl