Lippetorplatz: Stadt und Björn Freitag handeln gemeinsam

Stadtentwicklung


Dirk Schult, SPD-Sprecher im UPA.

"Das ist ein fairer Interessensausgleich" begründete SPD-Sprecher Dirk Schult im Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) das "Ja" zum städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt Dorsten und Björn Freitag. Sein Inhalt: Die Zuwegung zu den privaten Stellplätzen des Restaurants "Goldener Anker" wird verlegt. Der Vertrag regelt Fristen, Rechte und Pflichten sowie die Kostenverteilung.

Die Verlegung wird durch den Bau des (neuen) Lippetorplatzes notwendig. Bislang werden die Stellplätze von der Ursula-Straße über den Platz vor dem Restaurant angefahren; Björn Freitag hat dazu das entsprechende Überfahrrecht. Der Lippetorplatz soll ein Aufenthalts- und Begegnungsplatz werden, der Kfz-Verkehr zu den Stellplätzen stört dieses zentrale Ziel. Die Lösung: die Zuwegung zu den privaten Stellplätzen wird verlegt, sie erfolgt in Zukunft über die Kappusstiege. Dazu muß eine Rampe östlich des Restaurants gebaut werden.

Mit dem städtebaulichen Vertrag übernimmt die Stadt Dorsten die Kosten für den Rampen-Bau; Björn Freitag verpflichtet sich im Gegenzug dazu, die notwendigen Grundstücksflächen zu einem symbolischen Preis von 1 Euro zu verkaufen und seine Stellplätze auf eigene Kosten auszubauen, um für ein harmonisches Gesamtbild mit dem neuen Lippetorplatz zu sorgen.

 

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