
Rainer Walter, Sprecher des SPD-Arbeitskreises "Energie und Umwelt".
Die Gründung eigener Dorstener Stadtwerke – ein im doppelten Wortsinn elektrisierendes Thema. Woher kommt der Strom in Dorsten in der Zukunft? 2013 läuft der Konzessionsvertrag mit RWE aus. Das Leitungsnetz gehört RWE, für das Recht, es auf Dorstener Boden zu verlegen und nutzen zu dürfen, bezahlt der Atomkonzern jedes Jahr eine Konzessionsabgabe an die Stadt Dorsten. Was nun? Den Vertrag mit RWE einfach verlängern? Die SPD sagt „Nein“. Auf unserem Parteitag im Februar haben wir uns für die Gründung eigener Stadtwerke entschieden.
Stadtwerke versprechen eine Menge Vorteile : angefangen von einer dezentralen UND ökologischen Stromerzeugung über neue Arbeitsplätze in Dorsten bis hin zu Gewinnen, die der Stadt Dorsten zugute kommen.
Ja, der Weg ist nicht einfach. Es sind viele Fragen zu klären. Und ganz besonders: Die Bürger müssen mitgenommen werden. Nur wenn die Bürger hinter „ihren“ Stadtwerken stehen, kann das Projekt zu einer Erfolgsgeschichte werden. Denn auch Stadtwerke brauchen vor allen Dingen: Kunden. Zufriedene Kunden.
Das Thema „Stadtwerkegründung“ hat jetzt auch die Lokalpolitik erreicht. Parallel dazu informieren am Mittwoch Bürgermeister und Verwaltung über dieses Thema:
Öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema „Stadtwerke“
Mittwoch, 25. Mai, Form der VHS Dorsten, Beginn: 18:30 Uhr

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