
Dirk Hartwich, Sprecher des SPD-Arbeitskreises "Bürgerbeteiligung".
Einerseits sinkt die Wahlbeteiligung seit Jahren. Andererseits zeigen Bürgerinitiativen immer wieder, daß sich die Einwohner einer Stadt für die Entwicklung ihrer Gemeinde interessieren, daß sie Partei ergreifen.
Einerseits sinken die Mitgliederzahlen der meisten Parteien. Andererseits zeigen die Besucherzahlen bei Bürgerinformationsveranstaltungen, daß die Einwohner einer Stadt schon wissen wollen, was in ihrer Gemeinde geplant ist und geschehen soll.
Es gibt in Dorsten viele Menschen, die sich beteiligen wollen – abseits der Ratsgremien und der Parteien. Bürgerbeteiligung ist dabei ein Mehrwert für die Stadt. Eindrucksvoll bewiesen und beweisen das die Wulfen- und die Hervest-Konferenz. Wenn die Stadt Dorsten in diesen Gremien MIT den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert, plant und gemeinsam entscheidet, dann erhöht das die Akzeptanz von Entscheidungen. Und die Menschen in einem Stadtteil wissen am Besten, wo bei ihnen in der Nachbarschaft der Schuh drückt, welches Problem gelöst werden muß. Und sie haben auch Lösungs-Ideen, das bewies zum Beispiel jüngst der Workshop „Rhade“.
Mehr Bürgerbeteiligung unterstützt Rat und Verwaltung

Mitglied werden

