Ergebnisse des Arbeitskreises „Entwicklung Soziale Stadt Hervest-Dorsten“

Stadtentwicklung


Michael Baune, Sprecher des SPD-Arbeitskreises "Soziale Stadt Hervest-Dorsten".

„Das Programm „Soziale Stadt Hervest-Dorsten“ ist mehr als nur Fürst Leopold“ – so beginnt Michael Baune die Ergebnispräsentation über die dringend notwendige Entwicklung des Stadtteils Hervest-Dorstens. Bausteine für die Soziale Stadt sind die Entwicklung des ehemaligen Zechengeländes, die Schaffung von Angeboten für Jugendliche und neuer Infrastruktur für Senioren, Qualifizierungs- und Beschäftigungschancen sowie die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Nur wenn alle Bausteine miteinander verbunden werden, kann das Projekt „Soziale Stadt“ ein Erfolg werden, kann neue, lang vermisste Lebensqualität geschaffen werden.

Beispiel Jugendzentrum: Formal Bestandteil des Bebauungsplanverfahrens auf dem Zechengelände wird das Jugendzentrum den Hervester Kindern und Jugendlichen ein Dach über den Kopf geben. Hier muß nicht nur ein Standort geklärt werden, gleichzeitig geht es auch um die Wahl des Betreibers und um die Ausgestaltung eines Betreuungskonzeptes. Und auch der Baustein „Integration“ spielt mit – wie kann es gelingen, daß das neue Jugendzentrum nicht nur ein Heim für deutsche Kinder und Jugendliche wird?

Besondere Aufmerksamkeit genießt natürlich die Entwicklung des Zechengeländes.

Allerdings wehrt sich der Arbeitskreis gegen die Bezeichnung „Neue Mitte Hervest-Dorsten“. Dazu Michael Baune: „Das Zechengelände ist weder geographisch noch soziokulturell die Mitte Hervest-Dorstens“. Im Gegenteil – damit das Zechengelände wirklich zu einem festen Bestandteil Hervest-Dorstens wird, muß in der Planungsphase noch nachgebessert werden. Die Forderungen der SPD:
  • Entwicklung des Zechengeländes nur mittels der „Knochenlösung“ – dazu zwei starke Magneten am Anfang und am Ende der Einkaufsstraße; der Harsewinkel muß dabei in die Gesamtkonzeption der Entwicklung der Zechenbrachfläche zwingend mit einbezogen werden.
  • Sperrung der Halterner Strasse für den Durchgangsverkehr nach Fertigstellung der Fürst-Leopold-Allee.
Die weiteren Forderungen:
  • Ja zum geplanten Standort des Jugendzentrums auf dem alten Zechengelände, aber das Konzept Jugendhaus muß in ein schlüssiges Gesamtkonzept Jugendarbeit in Hervest eingebunden werden.
  • Erhöhung des Stellenschlüssels „Streetworker“ um 0,5 Stellen (je 0,75 Stelle für einen türkischen und russischen Sozialarbeiter)
  • Bedarfsgerechte Schwerpunktsetzung bei der Spielplatzplanung; nicht zu vernachlässigen die Bereiche Ellerbruch- und Zechensiedlung.
  • Wohnumfeldverbessernden Maßnahmen unter Berücksichtigung des demografischen Wandels; beispielsweise Seniorengerechtes ÖPNV-Konzept, Seniorenplätze im Freiraumkonzept, Bürgertreffs.
  • Bei der Auftragsvergabe und Umsetzung von Maßnahmen des „Integrierten Handlungskonzeptes“ muß zwingend festgelegt werden, das beschäftigungsfördernde Maßnahmen eingebunden werden.
  • Das Thema „Integration“ muß in Hervest –vor dem Hintergrund des hohen Anteils von Menschen mit Migrationshintergrund im Stadtteil- immer „mitgedacht“ werden. Es ist darauf zu drängen, dass sich die verschiedenen Migrantengruppen im Ortsteil aktiv in den Veränderungsprozess einbringen und ihn über die Mitarbeit in der Hervest-Konferenz, den Arbeitsgemeinschaften und Stadtteilaktivitäten mitgestalten.
 

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