Dorstener Bahnhofsgebäude im Februar gerettet? UPA macht Weg frei für Bebauungsplan im Bereich der Ruhrgasfläche

Stadtentwicklung


Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß

Eine gute Nachricht in Sachen Dorstener Bahnhofsgebäude konnte Stadtbaurat Holger Lohse in der Januar-Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses verkünden: Im Februar soll der Vertrag mit dem Investor unterschrieben werden können. Damit scheint festzustehen, daß das denkmalgeschützte Gebäude nicht abgerissen werden muß! Das in früheren Jahren repräsentative Gebäude könnte also in Zukunft wieder zu einem Wahrzeichen für alle mit dem Zug anreisenden Besucher sein.

Die vorliegende Rahmenplanung für das gesamte Bahnhofsgelände soll noch einmal konkretisiert werden, die Verwaltung will einen entsprechenden Auftrag an das Büro Heinz Jahnen Pflüger vergeben. Daß dringender Handlungsbedarf herrscht, davon kann sich jeder täglich überzeugen. Die Bahnhofsfläche ist zugemüllt, Streitigkeiten oder auch Schlägereien erfordern häufige Polizeieinsätze. Die SPD begrüßte daher die geplante Auftragsvergabe.

In Sachen Media-Markt wagte Holger Lohse eine Prognose: Media-Markt kommt.

Vorher machte der UPA den Weg frei für den Bebauungsplan Nr. 215.3 „Ehemalige Schachtanlage Fürst Leopold – Teilbereich Ruhrgas West“. Dieser Bebauungsplan soll im Bereich der ehemaligen Ruhrgasfläche Gewerbeflächen schaffen. Unterstützt wird diese Maßnahme vom Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) – für die Freigabe dieser Mittel hatte die Bezirksregierung im letzten Jahr jedoch Einsparungen von der Stadt Dorsten verlangt. Daraufhin wurde das vorgelegte Konzept noch einmal überplant, eine Änderung ist zum Beispiel die verkürzte Fürst-Leopold-Allee (zukünftige L 509). Nach dem Aufstellungsbeschluß soll nun die Planung konkretisiert werden – eine erste wichtige Hürde ist jedoch genommen.

Wenig erfreulich dabei: Rund 4,8 Mio. Euro sollen Abriß der Gebäude und die Altlastensanierung kosten. Zu zahlen vom Steuerzahler – die ehemaligen Eigentümer RAG und Ruhrgas AG wälzen diese Kosten auf die Allgemeinheit ab… Bei 15,6 Hektar Gesamtfläche bedeutet das rund 38 Euro Kosten pro Quadratmeter.

Die zentrale Zechenfläche (Bereich um die Schachtanlage, Bebauungsplan Nr. 215.2) wird derzeit noch einmal überplant. Das neue Konzept soll spätestens in der März-Sitzung des UPA vorgestellt werden. Die Auswirkungen auf den Harsewinkel sollen zeitgleich geprüft werden. Daß die Planungen im Bereich der zentralen Zechenfläche nicht zu einer Gefahr für die Geschäfte im Harsewinkel werden dürfen, darauf hat die SPD immer wieder hingewiesen.

 

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