Michael Gerdes, unser Mann in Berlin im Dt. Bundestag. Michael Gerdes, unser Mann in Berlin, lud Freitag zur Bürgersprechstunde ein. Der gelernte Bergmann vertritt seit einem Jahr den Wahlkreis Bottrop-Gladbeck-Dorsten in Deutschen Bundestag. Kohle und Kohle standen im Mittelpunkt der vielen Gespräche: Die Zukunft der Zechen in Deutschland und das Geld für das Projekt „Soziale Stadt“.
Für alle Bergleute gab es gute Nachrichten, die EU rückt von ihrer Forderung nach einem Subventions-Aus für den Steinkohlebergbau schon im Jahre 2015 ab. Das heißt, wie vereinbart erhalten die Zechen bis 2018 staatliche Beihilfen. „Es bleibt dabei: Niemand fällt ins bergfreie“ freut sich der Bergmann Michael Gerdes über die jüngste Brüsseler Entscheidung.
Fragezeichen sieht Gerdes jedoch hinter der Entwicklung in Hervest-Dorsten. Hier hat die schwarzgelbe Bundesregierung gerade die Fördermittel für das Projekt „Soziale Stadt“ zusammen gestrichen. Ob diese Mittelkürzung Konsequenzen für Hervest-Dorsten haben wird, ist noch nicht abzusehen. „Das Konzept der Sozialen Stadt in Hervest-Dorsten steht, da dürfen jetzt keine Abstriche mehr vorgenommen werden“ hofft Gerdes jedoch, daß das Projekt „Soziale Stadt“ in Hervest-Dorsten noch so wie geplant umgesetzt werden kann.
„Ich komme wieder“ – das ist keine Drohung; vielmehr will Michael Gerdes seine Bürgersprechstunde nun regelmäßig in Dorsten durchführen.