
Susanna Simmerl, stellvertr. Fraktionsvorsitzende, kündigt eine Unterschriftenaktion an.
Das Vorhaben der Kassenärztlichen Vereinigung, die Notdienste im Kreisgebiet drastisch einzuschränken und auf Marl, Recklinghausen und Datteln zu begrenzen, ist nach Auffassung der SPD ein Skandal.
„In einer Flächenstadt der Größe Dorstens mit großem umliegenden Einzugsgebiet ist das Angebot des Notdienstes unverzichtbar“, so Friedhelm Fragemann, SPD-Fraktionschef. In einem Gespräch, das Susanna Simmerl, stellvertretende Fraktions-
vorsitzende, und Michael Hübner, Landtagskandidat der SPD im Wahlkreis Gladbeck/Dorsten, mit dem Geschäftsführer des St. Elisabeth-Hospitals führten, erneuerte Geschäftsführer Andreas Hauke das Angebot, die Räumlichkeiten für den Notdienst in Dorsten auch weiterhin kostenlos bereitzustellen. Michael Hübner betonte, dass man die Notdienste nicht nur nach den Fallzahlen, so wie es die Kassenärztliche Vereinigung vorsieht, sondern nach den wesentlichen Gegebenheiten, wie Anwohnerzahl und Erreichbarkeit usw., organisieren müsse.
Die SPD-Dorsten will dem Vorhaben der Kassenärztlichen Vereinigung unter anderem mit einer Unterschriftensammlung begegnen, kündigte Susanna Simmerl an.
Geschäftsführer Andreas Hauke erläuterte im weiteren Verlauf des Gespräches mit den SPD-Politikern, dass das Katholische Klinikum Ruhrgebiet-Nord strategisch gut aufgestellt sei, sich der Klinikverbund bewährt habe.

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