Die Dorstener SPD lud am Sonntag, den 27. 01. 2008 zum traditionellen Neujahrsemfang ein. Mehr als 100 Gäste kamen dem Ruf der SPD nach und kamen in die Petrinum Aula. Musikalisch eingestimmt von dem Bluesmusiker Tom Vieth aus Nottuln und seinem jungen Partner Christoph Urbanik aus Hervest Dorsten trat Carsten Entinger vor die Gäste und griff in seiner Begrüßungsansprache wichtige Themen wie Bildung und Jugendgewalt auf. Dabei distanzierte er sich deutlich von einer reißerischen Aufarbeitung dieser Themen, wie im Wahlkampf der hessischen CDU praktiziert.
Stadtverband
Ein richtiger Weg ist laut Entinger die Einbindung der Jugendlichen in die Planung eines neuen Hervester Jugendzentrums, das die Arbeit des Bahnwaggons weiterführen soll.
Heinz Denniger, Vorsitzender der SPD Ratsfraktion, zeigte auf, wie die Schuldensituation der Stadt aussieht und welche Folgen daraus resultieren. Ein wichtiger Punkt für die zukünftige Arbeit der Kommunalpolitik ist der Schutz von Kindern, um Vorfällen, wie den Tod eines Jungen vor wenigen Tagen, zukünftig vorbeugen zu können.
Als Gastrednerin Britta Altenkamp, stellvertretende Vorsitzende der NRWSPD, das Wort ergriff, zeigte die engagierte Jugend- und Sozialpolitikerin die negativen Folgen des verfehlten Kinderbildungsgesetzes (KiBiZ) auf. Dieses Gesetz verbreitert die Kluft zwischen Arm und Reich und verlagert die Kosten für Kindergartenplätze auf die jenigen, die die Kosten nicht tragen können.
Die unsäglichen Kampagne, mit der der hessische Ministerpräsident Koch in der Wahlkampf zog und Stimmung gegen ausländische Jugendliche machte, erteilte Britta Altenkamp eine klare Absage.
Im Anschluss stand Britta Altenkamp noch zu Gesprächen bereit.
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