Die SPD-Fraktion hat im Sozialausschuss sich klar dazu bekannt, dass Suchtkranken, die auf dem Weg der Wiedereingliederung sind, in Dorsten ein Wohnheim eingerichtet wird. Eine Einrichtung im Umfeld von Maria Lindenhof steht auch für die SPD außer Frage.
Gesundheit
Wenn die Wiedereingliederung gelingen soll, muss die Einrichtung so zentral wie möglich gelegen sein, lebensnah in schneller Reichweite zu Läden und öffentlichem Leben. Der von der CDU, dem Bürgermeister und der FDP favorisierte Standort am äußersten östlichen Ende von Maria Lindenhof, 600 Meter weit abgelegen von den ersten Geschäften und ohne reguläre Buslinie, überzeugt uns daher nicht.
Die von CDU, Bürgermeister und FDP ausgeschlossenen Standorte nahe der Innenstadt sind im wahrsten Sinne des Wortes nahe liegender. Sie befinden sich auf der Brachfläche zwischen Petrinum Parkhaus und Kanalbrücke bzw. im Bereich des ehemaligen Übergangsheimes Crawleystraße. Die gegen diese Standorte ins Feld geführten, stadtplanerischen Argumente überzeugen die SPD nicht, da beide Randlagen deutlich abseitig dastehen und evtl. Ansiedlungen anderer Art (Arbeiten und Wohnen) nach Lage der Dinge annähernd nicht greifbar sind.
So hat die SPD Beratungsbedarf angemeldet und sie wird diesen mit den Experten aus dem Planungsbereich der Stadt Dorsten und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Träger der Einrichtung angehen.
Unsere Forderung nach angemessener und nicht polemisch geführter Bürgerbeteiligung bleibt ebenfalls bestehen, die Zeit läuft nicht davon. Augen zu und durch, wie bei der CDU nach deren Belieben neuerdings üblich, halten wir für unnötig. Wir respektieren deren Bewertung, ohne sie aber nach den bisher vorliegenden Darlegungen teilen zu können.
Homepage SPD-Stadtverband Dorsten

Mitglied werden

