Was wäre die Kanzlerin ohne die SPD-Minister?

Bundespolitik

Die SPD-Ministerinnen und Minister mit Aydan Özoguz, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, und Thomas Oppermann.

Die SPD kann selbstbewusst der Wahl 2017 entgegensehen

„Keiner kann es alleine schaffen“, so die Kanzlerin gestern bei ihrer Pressekonferenz zu ihrer vierten Kanzlerkandidatur. Wenn sie ganz offen gewesen wäre, hätte sie eingeräumt, dass es fast ausschließlich die SPD-Ministerinnen und Minister sind, die die GroKo zum Erfolg geführt haben und noch führen. Sie wird es im Wahlkampf also mit einer SPD zu tun bekommen, die im September 2017 selbstbewusst einen eigenen Kanzler stellen will. Nicht aus dem Bauch heraus, sondern weil die Sozialdemokraten inhaltlich besser und personell breiter aufgestellt sind, als die Konkurrenz der CDU. Zur Erinnerung:

  • Sigmar Gabriel, SPD-Vorsitzender, Wirtschaftsminister und Vizekanzler (Foto: mitte)
  • Frank-Walter Steinmeier, Außenminister und bald Bundes-präsident (3.v.r.)
  • Andrea Nahles, Arbeits- und Sozialministerin (2.v.l.)
  • Manuela Schwesig, Familienministerin (3.v.l.)
  • Barbara Hendricks, Umweltministerin (4.v.l.)
  • Heiko Maas, Justizminister (l.)

„Angela Merkel ist nicht unschlagbar“, so gestern Abend ohne jede Überheblichkeit, Thomas Oppermann, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

 

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