Global denken und nachhaltig lokal handeln, das Klima schützen und unsere Energiezukunft sichern. Wie ist das möglich? Welcher Beitrag kann dazu in Dorsten geleistet werden? Um diese Fragen geht es bei einer Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen und dem gemeinsam mit der SPD aufgestellten Bürgermeisterkandidaten Dr. Hans-Udo Schneider am Donnerstag, 02. April um 19.00 Uhr, im Gemeinschaftshaus Wulfen, Wulfener Markt 5.
An der Veranstaltung werden der grüne Landtagsabgeordnete Reiner Priggen, Dr. Herrmann Ott vom Wuppertal-Institut, Christoph Marx, Leiter Konzessionen/RWE und Gisbert Büttner von den Hertener Stadtwerken teilnehmen.
Kommunalpolitik
Breiten Raum werden in der Diskussion energetische Alternativen für den Stadtteil Barkenberg sowie die Frage, was der Ablauf der Kozessionsverträge mit dem RWE für die Energieversorgung Dorstens bedeuten kann, einnehmen.
„Klimaschutz geht uns alle an. Mit Wärmedämmung, intelligentes Belüften, den Einsatz erneuerbarer Energien und Wärmepumpen kann viel getan werden“, zählt die grüne Fraktionsvorsitzende Susanne Fraund nur einige Möglichkeiten auf, Energie und damit oft auch Geld zu sparen. In der Expertenrunde auf dem Podium wird der etwas andere Umgang mit Energie vorgestellt und erläutert. Eine die Veranstaltung begleitende Ausstellung und Infostände örtlicher Firmen zeigen ganz praktisch, wie es geht. „In der Stadtplanung spielen der Klimaschutz, Energie sparen und der Einsatz regenerativer Energien noch eine viel zu kleine Rolle. Dabei ließen sich hier Lebensqualität, der Schutz der Umwelt sowie der Erhalt und Aufbau von Arbeitsplätzen vortrefflich miteinander verbinden“, ist Susanne Fraund überzeugt, dass sich mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben lassen.
Schwarze Zahlen – davon ist der Haushalt der Stadt Dorsten weit entfernt. Aber ließen sich mit Dorstener Stadtwerken nicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Ein Stück kommunaler Handlungsfähigkeit zurückgewinnen und eine klimafreundliche, kommunale Energiepolitik umsetzen? „Die Konzessionsverträge mit dem RWE laufen zwar erst 2013 aus, doch die Weichen für die Zeit danach, müssen schon jetzt gestellt werden. Es wäre fahrlässig, hier eine Möglichkeit zu verschlafen“, sagt Dr. Hans-Udo Schneider. Für Dorsten sei deshalb die Frage eigener Stadtwerke vorbehaltlos zu prüfen. Auch eine Kooperation mit Städten des Kreises, die über Stadtwerke verfügen, sei ebenso denkbar wie verbesserte Konzessionsverträge mit einem Partner, der eine Gewinnbeteiligung und eine klimafreundliche Energieversorgung ermöglicht.
Im zweiten Teil der Veranstaltung werden diese komplexen Fragen erläutert und diskutiert. „Die Ziele sind klar abgesteckt: Kommunale Handlungsfähigkeit zurückgewinnen und eine Energieversorgung, die nachhaltig ist. Auf welchem Weg diese Ziele am besten zu erreichen sind, gilt es rechtzeitig und sorgfältig zu prüfen“, so Dr. Hans-Udo Schneider.
Homepage SPD-Stadtverband Dorsten

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