Allgemein Plötzlich war es ganz still - Würdige Gedenkveranstaltung zum 9. November 1938

Aus Kleinanzeigen sprach Verzweifelung

Es war eine besondere Atmosphäre, die die Besucher der Gedenkveranstaltung am 9. November im Jüdischen Museum Dorsten ergriff. Es war der 78. Jahrestag der so genannten Reichspogromnacht, an die Dr. Norbert Reichling erinnerte. Die Nacht, in der Synagogen brannten, jüdische Bürgerinnen und Bürgern von ihren deutschen Nachbarn gedemütigt, bestohlen, inhaftiert und ermordet wurden. Auch in unserer Stadt!

Es war das Verlesen von Kleinanzeigen in unseren Zeitungen, die Anfang November 1938 von Menschen, jüdischen Glaubens aufgegeben wurden, um vor der angestrebten Auswanderung durch Verkäufe des eigenen Hab und Guts noch etwas Geld in ein neues Leben mitzunehmen, das für nachdenkliche, atemlose Stille sorgte - eine dramatische Fehleinschätzung.

Die Nazischergen waren unter den Augen der Öffentlichkeit, der Nachbarn, schneller und mitleidslos. „Wir dürfen nicht vergessen, wir müssen alle aktiv daran mitwirken, dass sich so ein Verbrechen nie wiederholt“, so die Erkenntnis der Teilnehmer, die sich zum stillen Gedenken im Garten des Museums abschließend trafen.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.11.2016

 

Haltung zeigen gegen Hass und Hetze fordert die SPD hier auf einem Plakat vor dem Willy-Brandt-Haus in Berlin. Gesellschaft Gegen Hass und Hetze: Warum die SPD gegenhalten will

Hass und Hetze kann es nur geben, wenn die Mehrheit nichts dagegen tut. Deshalb startet die SPD rund um den Jahrestag des Novemberpogroms am 9. November eine Themenwoche. Unterstützung ist willkommen unter #gegenhalten.

Anfang des Jahres startete die SPD mit der Kampagne „Meine Stimme für Vernunft“ eine Initiative gegen Gewalt und Populismus in Deutschland. Mit dabei waren prominente Unterstützer wie die Schauspieler Iris Berben und Clemens Schick. Am Montag dankte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley allen, die bei dieser Initiative mitmachen und kündigte für die Woche rund um den Jahrestag des Novemberpogroms am 9. November eine Themenwoche mit der Mahnung „Nie wieder“ an.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.11.2016

 

Michael Gerdes, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Bottrop, Gladbeck und Dorsten. Soziales Leistungen für ehemalige Heimkinder mit Behinderungen ab 2017

Der Kabinettsbeschluss der Bundesregierung sieht vor, dass Betroffene eine einmalige Geldleistung in Höhe von 9.000 Euro erhalten“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes. „Außerdem soll es Rentenersatzzahlungen in Höhe von 3.000 bis 5.000 Euro geben, sofern Menschen mit Behinderungen im Rahmen ihrer Unterbringung Arbeitstätigkeiten nachgehen mussten, für die keinerlei Sozialversicherungsbeiträge entrichtet wurden.“

Neben der finanziellen Anerkennung wird sich die Stiftung auch mit möglichen Formen der öffentlichen Anerkennung beschäftigen. „Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Stiftungsarbeit wird es sein, das damals verübte Unrecht wissenschaftlich aufzuarbeiten“, so Michael Gerdes. Zusätzlich werden bis spätestens April 2017 regionale Anlauf- und Beratungsstellen geschaffen, die bei der Antragstellung und persönlichen Verarbeitung des Geschehenen behilflich sind. Betroffene können sich dort bis Ende 2019 anmelden, um ihre Anerkennung geltend zu machen.

 

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.11.2016

 

Michael Gerdes, MdB für Dorsten. Soziales Bewerbungsphase für den Freiwilligendienst „kulturweit“ endet am 1. Dezember

Der Bundestagsabgeordnete für Dorsten, Gladbeck und Bottrop Michael Gerdes macht darauf aufmerksam, dass sich junge Menschen, die sich weltweit in Bildungs- und Kultureinrichtungen engagieren möchten, noch bis zum 1. Dezember auf www.kulturweit.de für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland bewerben können.

"kulturweit" ist der internationale Freiwilligendienst der Deutschen UNESCO-Kommission und wird vom Auswärtigen Amt gefördert. Er richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die über einen Schulabschluss oder eine abgeschlossene Ausbildung verfügen. Einsatzstellen sind zum Beispiel Partnerschulen in Asien, Goethe-Institute in Osteuropa oder Informationszentren des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Lateinamerika.

 

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.11.2016

 

Integration SPD macht Druck bei Einwanderungsgesetz

Die Deutschen werden immer älter und weniger. Trotzdem müssen wir die Rente sichern. Und die Betriebe brauchen Nachwuchs. Mit einem Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild will die SPD nun kluge Köpfe aus aller Welt anlocken und auswählen.

„Wir stehen für ein offenes, tolerantes Deutschland. Ein Deutschland, das sich nicht abschottet, sondern Einwanderung in kontrollierter Form erlaubt“, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann am Montag in Berlin. Das SPD-Konzept zeige nun, wie der Staat kontrolliert und im Interesse der Wirtschaft und der Rentenkasse junge, gut ausgebildete Fachkräfte nach Deutschland holen könne.

„Eine gute gesteuerte Einwanderung von qualifizierten Fachkräften ist ein Gewinn für uns alle“, sagte Oppermann bereits gegenüber der „Bild am Sonntag“.

Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.11.2016

 

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