Mit der Schließung der Bergwerke RAG Anthrazit in Ibbenbüren und Prosper-Haniel in Bottrop enden 2018 mehr als 150 Jahre Bergbau- und Industriegeschichte. Aus diesem Anlass hat das Land NRW in enger Kooperation mit der RAG-Stiftung die Initiative „Glückauf Aufbruch 2018“ gestartet. In den kommenden zwei Jahren sollen die Leistungen der Bergleute gewürdigt und Projekte angestoßen werden, die Perspektiven für die Zukunft der Bergbauregion aufzeigen. Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete für Dorsten und Gladbeck sowie stellv. Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Michael Hübner:
„Der Bergbau in Nordrhein-Westfalen hat die Region, die Menschen und das soziale Klima nachhaltig geprägt. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und eine positive Grundhaltung zur Industrie und ihren Leistungen gehören zu den großen Traditionen des Bergbaus in unserem Land.“
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 28.12.2016
„Kein Kind zurücklassen“
Es war einmal ein Kind. 11 Jahre alt. Im Alter von 4 Jahren verstarb sein Vater; die Mutter war psychisch erkrankt. Die Entwicklung des Jungen, wir wollen ihn Paul nennen, war dadurch nicht so glatt, wie wir uns das allgemein vorstellen. 2008 - nach dem Tod des Vaters - musste das Jugendamt Dorsten „den Fall“ übernehmen. Auf Grundlage diverser, sich widersprechender Dokumente, wurde 2014 nach Aktenlage entschieden, etwas besonders Gutes für „Paul“ zu tun. Eine Firma hatte die Geschäftsidee, den 11- Jährigen allein nach Ungarn zu schicken, um ihn dort „auf Linie“ bringen zu lassen. Das Honorar für diese Leistung war gewaltig, wurde aber von der Stadt Dorsten gerne bezahlt. Das Problem war jetzt weit weg. Ein Verwandter von Paul fragte kritisch nach und machte sich so im Rathaus äußerst unbeliebt. Er schaffte es aber, hartnäckig und furchtlos, Paul aus den teuren Verträgen, die zwischen Dorsten und der in die Kritik geratenen „Erziehungsfirma“ geschlossen wurden, zu „befreien“. Er beantragte gemeinsam mit seiner Ehefrau die Vormundschaft, und Paul wurde als Pflegekind in die Familie aufgenommen. Ende gut alles gut. Diese wahre Geschichte hat aber noch viele Unterkapitel, die heute nicht erzählt werden sollen. Wer will, kann auf der Internetseite des SPD-Ortsvereins Rhade den Suchbegriff "Paul" eingeben. Viele „Treffer“ zeigen, dass die Rhader SPD mit ihrer Berichterstattung, den Satz von unserer Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, KEIN KIND ZURÜCKLASSEN, ernst genommen hat.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 23.12.2016
Im Rahmen des sechsten, landesweiten „Tags der Medienkompetenz“, welcher vom Grimme-Institut organisiert und durchgeführt wird, besuchte gestern der heimische Landtagsabgeordnete Michael Hübner gemeinsam mit den weiteren vier SPD-Landtagsabgeordneten im Kreis Recklinghausen, Andreas Becker, Carsten Loecker, Hans-Peter Müller und Eva Steiniger-Bludau, das „Bildungszentrum des Handels e.V.“ in Recklinghausen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 22.12.2016
Zur Entscheidung des Bundesrates zur Änderung des Bundesteilhabegesetzes, den Einsatz von Integrationshelferinnen und -helfern für alle schulischen Angebote zu ermöglichen und für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf zu bündeln, erklärt Michael Hübner (MdL), stellv. Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion:
„Mit seiner Entscheidung hat der Bundesrat für eine deutliche Verbesserung der Rahmenbedingungen für die schulische Inklusion gesorgt. Bereits im Entschließungsantrag zum 9. Schulrechtsänderungsgesetz haben die regierungs-tragenden Fraktionen darauf hingewiesen, dass in der Praxis vielerorts die aus individuellen Rechtsansprüchen resultierenden Integrationsassistenzen zu praxistauglichen ‘Poollösungen‘ gebündelt wurden. Um dies für alle Schulen zum Regelfall zu machen, haben wir gefordert, diese Erfahrungen landesweit zu übertragen. Mit der Gesetzesänderung sind unsere Forderungen aufgegriffen jetzt worden: Ab dem 1. Januar 2020 wird das ‚Poolen‘ auf rechtliche Grundlagen gestellt.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 21.12.2016
Bei seiner letzten Sitzung in diesem Jahr ehrte der SPD-Ortsverein Wulfen (Barkenberg) einen treuen Jubilar. Seit 50 Jahren ist Dr. Hans-Udo Schneider Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Er war u.a gemeinsamer Bürgermeisterkandidat der Dorstener SPD und der Dorstener Grünen 2009.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 21.12.2016