Die Unternehmensleitung des Automobilzulieferers ZF hat in dieser Woche mitgeteilt, das Werk in Gelsenkirchen schließen zu wollen. Dazu erklärt Michael Hübner, stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
„Das ist eine Hiobsbotschaft für den Standort Gelsenkirchen, ja für das gesamte nördliche Ruhrgebiet, denn ZF hat auch Beschäftigte aus Gladbeck, Dorsten und Bottrop. Es stehen mehr als 500 Arbeitsplätze auf dem Spiel, viele Familien bangen um ihre Zukunft. Die SPD-Landtagsfraktion erklärt sich solidarisch mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall in ihrem Kampf um den Erhalt des Standortes. ZF in Gelsenkirchen darf nicht sterben!
Gefragt ist jetzt aber auch die Landesregierung. Bislang ist noch nichts zu hören vom Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) oder auch nur Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Das lässt Schlimmes befürchten. Denn schon bei Thyssenkrupp, Siemens oder General Electric (GE) haben sie geschwiegen oder achselzuckend erklärt, der Markt reguliere die Dinge, die Landesregierung könne nichts machen.
So kann man das größte Industrieland Deutschlands nicht regieren. Wir erwarten den vollen Einsatz für ZF in Gelsenkirchen. Sonst legt die Mitte-Rechts-Koalition einen weiteren industriepolitischen Offenbarungseid ab
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.05.2018
Zum „Tag der Pflege“ am 12. Mai erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes:
„Aus Sicht der SPD-Bundestagsfraktion ist eine grundlegende Verbesserung der Situation in der Pflege – für pflegebedürftige Menschen, Angehörige und Beschäftigte – auch in dieser Legislaturperiode eine der wichtigsten Aufgaben.
Im Koalitionsvertrag mit der CDU /CSU haben wir vereinbart, dass wir mit einem Sofortprogramm 8.000 zusätzliche Pflegefachkräfte einstellen. Das ist aber nur ein Anfang. Deshalb wollen wir vor allem für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne in der Pflege sorgen, damit der Beruf für junge Menschen wieder attraktiver wird und wir den Fachkräftemangel in den Griff bekommen. Das Schulgeld für Gesundheitsfachberufe schaffen wir ab. In der Altenpflege wollen wir die Bezahlung nach Tarif stärken – Arbeitgeber und Gewerkschaften sollen flächendeckende Tarifverträge vereinbaren können. Für die Personalausstattung in der Altenpflege und im Krankenhaus entwickeln wir verbindliche Vorgaben, um eine gute Versorgung sicherzustellen und die Arbeitsbelastung zu reduzieren.
Auch pflegende Angehörige wollen wir stärker unterstützen. Wer beispielsweise wegen eines Urlaubs, wichtiger Termine oder eigener Krankheit Unterstützung bei der Pflege eines Familienmitglieds braucht, muss diese Hilfe flexibel und unbürokratisch bekommen. Wichtig ist uns auch, dass pflegende Angehörige einen Rechtsanspruch auf eine Auszeit erhalten. Auf das Einkommen der Kinder pflegebedürftiger Eltern soll künftig erst ab einem Verdienst von mehr als 100.000 Euro im Jahr zurückgegriffen werden.
Das alles gehen wir jetzt an, um die Situation für alle Beteiligten ganz erheblich zu verbessern. Gleichzeitig ist klar, dass auch darüber hinaus noch eine Menge zu tun ist.“
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.05.2018
Unter dem Motto „Intelligent unterwegs – Innovationen für eine nachhaltige Mobilität“ ist die Bewerbungsphase für den Deutschen Mobilitätspreis gestartet. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes unterstützt den Wettbewerb und ruft Projekte aus Bottrop, Gladbeck und Dorsten zur Teilnahme auf.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.05.2018
Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und junge Berufstätige können sich ab sofort bewerben
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes ruft Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und junge Berufstätige aus Bottrop, Gladbeck und Dorsten dazu auf, sich für ein Stipendium des Deutschen Bundestages zu bewerben, das ihnen ein Austauschjahr in den USA ermöglicht. Bewerbungen sind ab sofort und noch bis zum 14. September möglich.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.05.2018
Wir sollten genießen, aber die bedrohliche Klimaveränderung nicht aus den Augen verlieren – Dorsten stellt Klimaschutzmanager ein
Das war der wärmste April seit es Wetteraufzeichnungen gibt. So die Nachricht, die auf den ersten Blick nicht unbedingt beunruhigend erscheint. Wir kommen aber nicht umhin, uns mit den Folgen der inzwischen galoppierenden Erderwärmung auseinanderzusetzen. So wie es Mitarbeiter der Verwaltung und freiwillige Akteure aus der Bürgerschaft, darunter mehrere der SPD, 2013/2014 unter Moderation eines externen Beratungsbüros getan haben. Das Ergebnis: Das „Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten“, das vom Stadtrat einstimmig beschlossen wurde. Eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen warten seitdem auf Umsetzung. Fast schon penetrant hat die SPD immer wieder nachgehakt und nachgefragt, wann denn endlich ein Klimaschutzmanager, u. a. verantwortlich für das Controlling, also die Überprüfung des dokumentierten Maßnahmekatalogs, eingestellt wird. Nun die gute Nachricht: Er kommt zum 1. August, wenn die Stellenausschreibung erfolgreich verläuft.
Er (oder sie) wird auf die Unterstützung aller Dorstener angewiesen sein, um die formulierten Dorstener Klimaschutzziele zu erreichen. Die SPD, die so hartnäckig an die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts erinnert hat, wird sicherlich ein Unterstützungsakteur unter vielen sein. So wie Dorsten ein wichtiger Klima-Mosaikstein aller deutschen Städte und Gemeinden sein muss. Nun aber erst einmal - Wochenend und Sonnenschein.
Der Sonntagskommentar von Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 06.05.2018