Die vergiftete Frage der politischen Kommentatoren
Es ist erst einige Wochen her, da bekam Martin Schulz den Platz in den Medien, der angemessen war. Parallel stiegen die Umfragewerte für den SPD-Kandidaten. Ein gut gemeinter Rat einer großen überregionalen Zeitung lautete, Martin Schulz müsse sich aber bis September zeitweise zurücknehmen, um keinen Abnutzungseffekt in der öffentlichen Wahrnehmung zu riskieren. Andere Medien schwenkten um, und berichteten überhaupt nicht mehr über den Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten.
Einige politische Kommentatoren, die im Gegensatz zu Politikern, jede Richtungsänderung ohne Folgen mitmachen können, begannen mit vergifteten Fragen, siehe oben, in den parteipolitischen Prozess der Meinungsbildung einzugreifen. Wir werden lesen und hören, dass nach einer erfolgreichen Wiederwahl der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Sonntag, einige politische Kommentatoren wieder „die Kurve kriegen“, dann pointiert, kritisch, aber angemessen, fair und ausgewogen über Martin Schulz berichten.
Ein Kommentar aus Dorsten-Rhade.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.05.2017
André Stinka, Generalsekretär der NRWSPD, erklärt zum heutigen WDR 5-Interview der CDU-Vorsitzenden.
“Wenn Angela Merkel behauptet, NRW würde Bundesmittel für den Autobahnbau nicht abrufen, stimmt das nicht. Fakt ist: Seit 2014 hat NRW Jahr für Jahr mehr Bundesfernstraßenmittel abgerufen als eigentlich vorgesehen – insgesamt über 137 Millionen Euro zusätzlich. Das ist Geld, das andere Bundesländer zurückgeben mussten, weil sie es nicht verbaut bekommen haben. Zum Beispiel das CDU-geführte Hessen.
Die Ausgaben der SPD-geführten Landesregierung in NRW für die Autobahnen und Bundesstraßen sind seit vier Jahren kontinuierlich angestiegen. Zuvor mussten die Planungsstellen mühsam wieder aufgebaut werden, die von CDU und FDP in ihrer Regierungszeit unter dem Motto „Privat vor Staat“ gestrichenen wurden. Wenn der CDU-Spitzenkandidat in NRW mit falschen Daten und Zahlen agiert, ist das schlimm genug. Dass er nun auch die Kanzlerin mit in seine Fakenews-Kampagne hineinzieht, ist ein Armutszeugnis.”
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.05.2017
SPD sieht selbstbewusst dem Wahltag am Sonntag entgegen
Frankreich hat den Rechten die rote Karte gezeigt. Das ist gut so – und wurde allgemein erwartet. Unerwartet dagegen wurde in Schleswig-Holstein der SPD-Ministerpräsident abgewählt. Eine überflüssige, nicht wenige sagen peinliche Selbstdarstellung, kurz vor der Wahl in einer bunten Illustrierten, scheint der Auslöser für den Absturz gewesen zu sein.
Nun wird am kommenden Wochenende in NRW gewählt. Gönnen wir den Konservativen ihre Freude über ihr gutes Abschneiden im Norden, zeigen wir ihnen aber selbstbewusst, dass wir in NRW keinen Grund haben, den Kopf in den Sand zu stecken. Hannelore Kraft und die SPD verdienen unser Engagement, damit NRW vorne bleibt - in Dorsten und unserem Bundesland.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.05.2017
Um 19.30 Uhr treffen sich die Rhader Sozialdemokraten am Donnerstag (11.5.) im Gasthaus Pierick.
Christoph Kopp, Vorsitzender des Rhader Ortsvereins, hat eine umfangreiche Tagesordnung vorbereitet. Ein Blick zurück zum begeisternden SPD-Empfang in der Galerie der Traumfänger zu Beginn, dann heißt es Ärmel aufkrempeln, um die Herausforderungen der nächsten Tage und Monate zu organisieren. Interessenten an der Rhader SPD-Arbeit sind willkommen!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.05.2017
Rhader SPD sammelt Sympathiepunkte
Samstagmorgen in Rhade. Auf dem Weg zum Bäcker fallen neue, kreative Plakate der SPD ins Auge. „Ihr lasst euch wirklich was einfallen“, so anerkennend der häufig geäußerte Kommentar an den zwei Informationsständen der Sozialdemokraten, die unweit der beiden Bäckergeschäfte aufgebaut wurden. Viele SPD-Helfer überreichen Rosen, suchen das Gespräch und bitten um die Teilnahme an der Wahl. Mittendrin: Hans-Peter Müller, der rührige Landtagsabgeordnete und SPD-Kandidat für den Dorstener Norden (Deuten, Lembeck, Rhade, Wulfen).
„Wir wollen, dass in Rhade Hannelore Kraft und die SPD noch besser als bei den letzten Landtagswahlen abschneiden. Der eingeschlagene Weg, sich für mehr Chancengleichheit unserer Kinder, für Gebührenfreiheit aller Bildungswege und für mehr Gerechtigkeit einzusetzen, verdient absolute Unterstützung“, so Christoph Kopp, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Dorsten-Rhade.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.05.2017