Lebendige Diskussionen über eine verlorene Wahl bei der SPD Rhade
Jennifer Schug, Vorsitzende der Dorstener Sozialdemokraten hatte direkt nach der verlorenen Landtagswahl die Ortsvereine und Mitglieder gebeten, sich mit dem enttäuschenden Ergebnis der NRW-Wahl nicht einfach abzufinden, sondern eine selbstkritische Analyse zu erarbeiten, um danach mit neuen Erkenntnissen die kommenden Aufgaben zu bewältigen. Die Rhader SPD hat auf ihrer Mitgliederversammlung den ersten Entwurf des Teams um Jennifer Schug engagiert diskutiert und versucht, Erklärungen für die bittere Wahlniederlage zu finden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.06.2017
SPD-Fraktion stellt Antrag für die nächste Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses
In den vergangenen Jahren hat sich die Anzahl der Übergriffe auf Rettungssanitäter, Polizisten und andere Beamte und Beschäftigte im öffentlichen Bereich erhöht. Auch hat sich das von der Polizei viel zitierte "subjektive Sicherheitsgefühl" in letzter Zeit nicht verbessert. Insbesondere ältere Menschen fühlen sich - trotz aller mehr oder weniger beruhigenden bzw. aussagekräftigen Statistiken - zunehmend unsicher. Dies gilt vor allem im polizeilich weniger gut ausgestatteten nördlichen Stadtgebiet Dorstens. Ich darf bei dieser Gelegenheit daran erinnern, dass vor einigen Jahren vor der nachts unbesetzten Wache in Wulfen zwei Autos abgebrannt wurden. Auch in einigen anderen Stadtteilen halten sich längst nicht alle Mitbürger immer an Recht und Gesetz und die gesellschaftlichen Spielregeln. Dem muss deutlicher und konsequenter als bisher entgegengetreten werden.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.06.2017
Zu der von CDU und FDP vorgestellten Leitentscheidung zu G9 erklären die stellv. Landesvorsitzenden der NRWSPD Marc Herter und Jochen Ott:
Auch das Konzept der NRWSPD war von dem Grundgedanken getragen, den Kindern wieder mehr Zeit zum Leben und Lernen zu geben. Entscheidend werden nun die konkrete Ausgestaltung und die Bereitstellung der notwendigen finanziellen Mittel sein, um eine echte Entlastung für die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern zu ermöglichen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.06.2017
Dorsten: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben
Vor 200 Jahren wurde das Fahrrad aus der Taufe gehoben. Es gab Zeiten, da schien es out zu sein. Heute boomt eine ganze Industrie rund ums Rad. 73 Millionen gibt es davon in Deutschland, darunter 3 Millionen E-Bikes. Noch aber wird in den Kommunen, Ländern und der Republik alles dafür getan, dass das Auto als teueres und Umwelt schädigendes Transportmittel seinen Spitzenplatz verteidigen kann. Ausnahmen: Dänemark (Kopenhagen), die Niederlande sowie die deutschen Städte Münster, Freiburg und Karlsruhe steuern inzwischen aber dagegen.
Die Rhader SPD hat vor mehr als 10 Jahren bereits erkannt, welches Potenzial im Radverkehr schlummert. Nicht nur ein in sich geschlossener Radwegeplan Rhade wurde vorgestellt, sondern auch in den Rahmenplanberatungen, ebenfalls von den Rhader Sozialdemokraten initiiert, der Zusammenhang von Verkehr, sanftem Tourismus, Wirtschaftsförderung und Gesundheit aufgezeigt.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.06.2017
Christian Lindner hat gerade stolz die Rolle rückwärts als den Kompromiss der Koalitionsverhandlungen in der gymnasialen Schulbildung verkündet. Die neue Landesregierung setzt dabei ab 2019/20 auf G9 als Leitentscheidung, will aber für die G8 Gymnasien als Hintertürchen die Wahlfreiheit einführen, bei dem System G8 zu bleiben. Zur Belohnung gibt es dafür dann auch mehr Geld für die Schulen, die an G8 festhalten. Sinnloser kann Schulpolitik nicht betrieben werden. Gymnasien, die dem Willen der meisten Eltern in NRW folgen und in den G9 Betrieb wechseln, werden somit finanziell schlechter gestellt als die G8 Gymnasien.
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Veröffentlicht am 07.06.2017