Visionen versprechen der Bürgermeister und seine Partei im Wahlkampf. Nach 10 Jahren absoluter Mehrheit lohnt ein Blick auf diese „Leistungs“-Bilanz:
Stadtumbau West: Nicht nur die Barkenberger Bürgerinnen und Bürger haben nicht vergessen, wie die Vision der Mehrheitspartei aussehen sollte. Das Gemeinschaftshaus Wulfen sollte abgerissen werden! Nur durch den Einsatz engagierter Bürgerinnen und Bürger sowie der SPD konnte dieses öffentliche Haus für Kultur und Begegnung erhalten werden.
Soziale Stadt Hervest-Dorsten: Die SPD hatte 2004 bereits den Vorschlag gemacht, daß sich die Stadt Dorsten um Aufnahme in das Programm „Soziale Stadt“ bemühen sollte. Die Mehrheitspartei lehnte damals ab.
Zechengelände: Fast 10 Jahre lang tat sich nichts in Sachen Fürst Leopold. Während die Mehrheitspartei jetzt mit Visionen Wahlkampf betreibt, ist die Stadt Herten schon weiter und in der Gegenwart angekommen. Die Zeche Ewald schloß beinahe zeitgleich mit Fürst Leopold – dort gibt es jetzt schon 500 neue Arbeitsplätze, weitere werden entstehen. Und Platz für Kultur, Begegnung und Gastronomie gibt es auch schon!
Helmut Schmidt wird mir verzeihen, auch als SPD-Mitglied darf man Visionen haben. Die SPD Dorsten hat solche:
- ein faires Bildungssystem für ALLE Schülerinnen und Schüler
- eine ökologische Stromerzeugung zum Wohle von Natur, Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtkasse
- eine echte Bürgerbeteiligung – auch zwischen den Wahlen
Abriß des Gemeinschaftshauses, Ablehnung des Förderprogramms „Soziale Stadt“ und jahrelanges Brachliegen der Zeche Fürst Leopold sind dagegen keine Visionen, sondern traurige Fakten.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.07.2009
Dorstens Bürgermeisterkandidat Dr. Hans-Udo Schneider sieht seine Thesen zum Schulsystem in Deutschland und Dorsten einmal mehr wissenschaftlich und amtlich bestätigt. Wie das Dortmunder Institut für Schulentwicklung eindrucksvoll bestätigt „schaffen Haupt- und Realschüler kaum noch den Wechsel aufs Gymnasium“. Bezogen auf 100 Schulwechsler waren am Ende des jetzigen Schuljahres 90 Absteiger und lediglich 10 Aufsteiger. Das musste jetzt auch das Düsseldorfer Schulministerium einräumen.
Damit erweist sich die immer wieder proklamierte Durchlässigkeit des dreigliedrigen Schulsystems und die Mobilität nach oben als reines Wunschdenken.
Und die Zahlen für NRW sehen nochmals dramatisch schlechter aus als im Vergleich zum Bundesdurchschnitt. Die Schulpolitik der CDU blendet die Wirklichkeit völlig aus. Wer den Menschen erzählt, die Hauptschule solle gestärkt werden, faktisch aber das genaue Gegenteil tut, der belügt die Menschen. Die Hauptschule wird von innen ausgehöhlt. Für Dorsten heißt das: zahlreiche unbesetzte Stellen, es fehlen insbesondere Fachlehrer in Englisch, Naturwissenschaften, Sport. Junge Lehrkräfte werden überhaupt mehr zugewiesen. Die Schulen sind materiell und räumlich schlecht ausgestattet. An der Lembecker Hauptschule müssen Schüler und Schülerinnen 50 Minuten unbeaufsichtigt auf ihren Busanschluss warten. Familienfreundlichkeit sieht anders aus.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.07.2009
Die neue Ausgabe der SPD-Stadtteilzeitung "Nachrichten für Rhade" ist fertig! Seit 1974 produzieren die Genossinnen und Genossen im Dorstener Norden ihre Zeitung, für die sie sogar schon den Dröscher-Preis (höchste Auszeichnung der Bundes-SPD für beispielhafte Bürgerarbeit) erhielten.
In Ausgabe Nr. 105 stellen sich die beiden Rhader Ratskandidaten Achim Schrecklein und Brigitte Hartwich vor. Außerdem präsentiert die SPD Rhade ihr Projekt "Fahrradstraße in Rhade - Ein Modell für Dorsten". Dazu gibt es auch eine übersichtliche Karte mit der geplanten Route.
Eine Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten Dr. Hans-Udo Schneider und ein Bericht über Alkoholismus und seine Gefahren runden die aktuelle Ausgabe ab. Und ein Klassiker darf natürlich auch nicht fehlen: der Meckerscheck. Also - Reinlesen lohnt sich. Wer keine Ausgabe erhalten hat oder ausnahmsweise nicht in Rhade wohnt, findet die aktuelle Ausgabe hier.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.07.2009
Zur geplanten Montessorischule in Dorsten und dem favorisierten Standort auf dem alten Freibadgelände verfaßte Rainer Walter folgenden Leserbrief (veröffentlich in der Dorstener Zeitung am 4.7.2009 und in der WAZ Dorsten am 8.7.2009):
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 08.07.2009
...und zeigt Landratskandidat Cay Süberkrüb den Dorstener Süden. Die Spitzenkandidaten der heimischen SPD für die Kommunalwahl 2009 (30. August) radeln am Freitag, den 10. Juli, durch den Dorstener Süden.
Los geht es um 14 Uhr vom Sportplatz in Altendorf. Von dort aus geht es über das Stadtsfeld zur Altstadt. Anschließend rollt der SPD-Express weiter nach Holsterhausen - und überquert die Lippe mit der Fähre.
Gegen 19 Uhr endet die Fahrradtour in Hervest-Dorsten im Cafe de luxe.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.07.2009