Kennen Sie noch Thomas Middelhoff? Das ist der Totengräber von Karstadt. Bzw. von Arcandor. Einer seiner genialen Ideen auf dem Weg in den Ruin war ja auch, den Namen zu ändern. Hat aber die Pleite von Karstadt nicht aufhalten können. Tausende Karstadt-Mitarbeiter sorgen sich nun um ihre Zukunft - keine Sorgen muß sich Thomas Middelhoff machen. Der ist zwar nicht mehr Chef von Karstadt, aber ihm geht es als einziger Ex-Karstädter richtig gut. Wie jetzt zu erfahren war, bekommt er 10 Millionen Euro für seine Beratertätigkeit von der Privatbank Sal. Oppenheim. Die war mal an Karstadt beteiligt. Und als Karstadt pleite ging, geriet auch die Privatbank in Gefahr. Die Folge: Sie verlor ihre Unabhängigkeit. Dennoch kassierte Thomas Middelhoff Millionen - für welche Beratertätigkeit auch immer...
Während sich die Wirtschaftsbosse und Manager beinahe ungehemmt bereichern,
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 13.04.2010
Daß Franz Müntefering nach Dorsten zieht und neuer Vorsitzender der SPD Dorsten werden soll, das war ein Aprilscherz. Dieses Mal dürfen Sie der Nachricht aber vertrauen. Franz Müntefering kommt Samstag nach Dorsten!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 12.04.2010
In Deutschland steigt der Druck, für ordentliche Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt zu sorgen. Die Tarifbindung von Unternehmen ist auf einem historisch niedrigen Niveau. Schlecht abgesicherte und schlecht bezahlte Arbeit nimmt zu. Immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leben in unsicheren Verhältnissen. Die SPD will diese Missstände beseitigen und für faire Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt sorgen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 11.04.2010
Die Post ließ jetzt die Katze aus dem Sack bzw. ihre Filiale aus dem Lippetor-Center. Ab dem 18. Mai ist das traditionsreiche Unternehmen nur noch als Untermieter in der Dorstener Innenstadt. Und zwar in der Lotto-Annahmestelle auf der Essener Straße.
Erinnern Sie sich noch an das stattliche Postgebäude am Essener Tor? Geschichte – verkauft. Von dort ging es als Mieter ins Lippetor-Center. Geschichte. Nun ist die Post nur noch Untermieter. Das mag gut sein für die Kostenbilanz der Post, ist es aber auch gut für die Kunden? Eine Postdienstleistung passt künftig zwischen zwei Zigarettenschachteln…
Die SPD-Fraktion hat die für Dorsten vorgestellten Pläne scharf kritisiert („Kinderpost“). Und Fragen gestellt (Standort Schließfächer, Erreichbarkeit außerhalb der Ladenöffnungszeit etc.). Die SPD befürchtet eine Absenkung des Standards und einen Rückzug auf Raten. Dafür setzte es scharfe Vorwürfe von der Post („Ignoranz“, „Unwissenheit“).
Wenn die Post darauf verweist, daß es auch in der neuen Postfiliale vollwertige Postdienstleistungen geben wird und somit eine Absenkung des Standards nicht zu befürchten ist, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Denn die neue Postfiliale ist keine Postbank mehr! Das heißt, für Kreditgeschäfte oder Anlageberatungen müssen Postbankkunden demnächst nach Marl.
Ignoranz – wem gehört die Post eigentlich? Antwort: Der Staat hält die Aktien an diesem Unternehmen. Das heißt, die Post gehört uns allen! Aber sind Sie auch gefragt worden, was Sie von diesem Postkonzept halten? Wer ignoriert hier wen?
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 10.04.2010
Am 9. Mai ("Muttertag") wählt Nordrhein-Westfalen sein neues Landesparlament. Die SPD tritt mit ihrem Wahlprogramm "Unser NRW. Mutig - Herzlich - Gerecht" für ein gerechtes NRW an. Die Kernpunkte:
- Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes
- Ausbildungsgarantie für alle jungen Menschen
- Gebührenfreies Lernen vom Kindergarten bis zur Universität
- Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung, der Elternwille zählt
- Längeres gemeinsames Lernen - nach 6 Schuljahren wird von allen Beteiligten entschieden, wie es unter einem Schuldach weitergeht
- Abschaffung des generellen Abiturs nach 12 Jahren
- Ablehnung der Kopfpauschale im Gesundheitswesen
- Einführung einer eigenständigen und bedingungslosen Kindergrundsicherung
Wer es gerne genauer und ausführlicher nachlesen möchte - hier der Link zu unserem Wahlprogramm
"Unser NRW. Mutig - Herzlich - Gerecht".
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 09.04.2010