Auf der Juso-Kreisversammlung wurde Antje Peterburs zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Sprecherin der Dorstener Jusos erhielt bei ihrer Wahl 65 von 79 Stimmen. Ebenfalls in den Vorstand gewählt wurde Swen Coralic, er erhielt bei seiner zum Beisitzer 61 von 70 Stimmen. Neuer Kreis-Jusosprecher wurde Benjamin Tjardes (Datteln).
Am 2./ 3. Oktober gehen die Dorstener Jusos in Klausur. Dann erwarten sie auch Neumitglieder benachbarter Stadtverbände. Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen, mit zu diskutieren. Das Klausurtreffen findet im Parteibüro der Dorstener SPD an der Halterner Straße 28 statt.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 02.09.2010
Der Stadtteil Hervest-Dorsten wird sich verändern – durch das Förderprogramm „Soziale Stadt“ fließen viele Fördermillionen in diesen seit der Zechenschließung benachteiligten Stadtteil. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen einbringen, sind sie es doch, die in ihrem Stadtteil Hervest-Dorsten leben.
Um Ideen zu entwickeln, hat die SPD Dorsten einen Arbeitskreis gegründet. Dieser Arbeitskreis ist offen für alle Bewohner Hervest-Dorstens, die an der Zukunft ihres Stadtteils mitarbeiten wollen.
In einer ersten Sitzung wurden vorbereitend Themen benannt. Es sollen Ideen und Konzepte zur Förderung der Integration, für schulische und berufliche Ausbildungsperspektiven entwickelt werden. Weitere Themenschwerpunkte: Sicherheit, Image des Stadtteil Hervest-Dorstens, Freizeitangebote für Jugendliche und Senioren.
Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet am 9. September um 18:30 Uhr im Migrationsbüro Hervest-Dorsten am Brunnenplatz statt.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 01.09.2010
Werden die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängert? Noch hat sich die schwarzgelbe Bundesregierung offiziell nicht entschieden. Aber es verdichten sich die Hinweise, daß die Laufzeiten verlängert werden.
Gegen die Pläne der Atomindustrie sammelten die Jusos in der Dorstener Innenstadt Unterschriften und klärten auf. Wohin mit dem Atommüll? So einfach wie bei der Juso-Aktion, einfach mal ein paar Atommüllfässer vom Tisch werfen, läßt sich der strahlende Müll ja nicht entsorgen. Der Müll muß für Jahrtausende sicher aufbewahrt werden – doch Deutschland hat auch nach Jahrzehnten der Atommüllproduktion noch kein Endlager.
Atomenergie nutzt nur den Stromkonzernen. Sie verdienen Milliarden pro Jahr an ihren abgeschriebenen Meilern. Zu Lasten ihrer Kunden, der Umwelt und aller Menschen in Deutschland. Es muß beim beschlossenen Atomausstieg bleiben!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 31.08.2010
Im September will die schwarzgelbe Bundesregierung die strahlende Atomkatze aus dem Sack lassen. Gibt es die von der Atomwirtschaft herbeigesehnte Laufzeitenverlängerung für die Atomkraftwerke? Für die Atomwirtschaft sind die alten Meiler eine Gelddruckmaschine. Diese produzieren nicht nur Strom, sondern pro Tag auch einen Gewinn von 1 Million Euro. Jedes einzelne Kraftwerk!
Die Bundesbürger haben eine klare Meinung zur Atomkraft. Im neuesten ZDF-Politbarometer lehnen 56 % der Befragten eine Laufzeitverlängerung ab. Dieser Wert ist stabil, im Mai waren 55 % der Befragten gegen eine Laufzeitverlängerung.
Eine ähnlich klare Meinung haben die Befragten, was mit den gigantischen Gewinnen geschehen soll. Hier sprechen sich 70 % für eine Brennelementesteuer aus.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 30.08.2010
Die politische Sommerpause neigt sich ihrem Ende entgegen. Im September nehmen Ausschüsse und Rat wieder ihre Arbeit auf. Eines der Top-Themen ist die Entwicklung auf dem Zechengelände Fürst Leopold. Hier gibt es nun ein überarbeitetes Konzept. Die SPD hat immer gefordert, daß die alteingesessenen Geschäfte im Harsewinkel nicht unter der Neuplanung auf dem Zechengelände leiden dürfen; der Harsewinkel muß Bestandteil der Zechenplanung sein. Entsprechende Forderungen hatten auch die Kaufleute im Harsewinkel gestellt. Auch von der Regionalplanung und der IHK wurde das bislang vorliegende Konzept sehr kritisch gesehen.
Investor Tedo arbeitet nun an einem Konzept, in dem wenigstens der Discounter nach Westen wandert (in die Verlängerung des Harsewinkels). Als einen „Schritt in die richtige Richtung“ hatte SPD-Stadtverbandsvorsitzender Hans-Willi Niemeyer diese Entwicklung bezeichnet. SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann fordert nun eine zügige Umsetzung – „ohne wenn und aber“. Der Investor ist gefordert, endlich ein genehmigungsfähiges Konzept vorzulegen. Schließlich geht es um Fördergelder in Millionenhöhe – hier gibt es klare Fristen, bis wann das Geld beantragt und auch verbaut sein muß.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 29.08.2010