Noch ballen die Merkel-Kritiker nur die Faust in der Tasche
Während die Diskussion in der SPD über die Erneuerung der Partei offen, respektvoll und kontrovers geführt wird, wächst in der CDU der Unmut über die Parteiführung der Vorsitzenden Merkel.
Statt offen zu kritisieren, dominiert hier (noch) das Prinzip hinterrücks zu agieren. Dazu wurde sogar ein neuer Begriff in Berlin erfunden. Es sind die sogenannten Schweiglinge, die ihre Unzufriedenheit im Hinterzimmer formulieren und dann an die Medien „durchstechen“. Dabei handelt es sich nicht nur um Hinterbänkler aus der letzten Reihe, sondern vermehrt um Akteure, die als „Zukunft der Partei“ gehandelt werden. Vor lauter Angst, das Schicksal von Friedrich Merz, Roland Koch, Norbert Röttgen und Co. zu teilen, ist der neue Kunstbegriff, Schweiglinge wie Feiglinge, bestens gewählt.
Kurz: Die CDU hat ein Problem, das in Kürze aufbrechen wird.
Ein Kommentar von Dirk Hartwich, SPD-Ortsverein Rhade
Stadtverband GroKo oder NoGroKo? - Jennifer Schug blickt mutig nach vorn
Hinter uns liegen nun Wochen und Monate voller politischer Diskussionen, auf Bundes- und Landesebene und im Kreis, in den Stadtverbänden, Ortsvereinen und in den Medien. Wir alle sind wohl froh, wenn nun endlich das Mitgliedervotum stattfindet und wir dann auf der Basis dieser Entscheidung loslegen können.
Aber diese Kultur der Auseinandersetzung miteinander und mit den unterschiedlichen Meinungen innerhalb unserer Partei, diese Kultur der Diskussion und das Austauschs untereinander ist unglaublich wichtig für uns als Partei ist und hat uns auch gut getan. Selten wurden so viele Emails ausgetauscht, schon lange waren unsere Ortsvereinssitzungen nicht mehr so gut besucht und zu kaum einer Veranstaltung kamen so viele Dorstener SPD-Mitglieder wie zu unserer Diskussionsrunde am vergangenen Donnerstag. Lasst und daran bitte festhalten!
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 20.02.2018

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