Bundesparteitag der SPD behandelt Klimaschutzantrag aus Rhade
Stolz präsentieren die Rhader Sozialdemokraten das Antragsbuch, das die Delegierten der Bundespartei in der kommenden Woche beraten und abstimmen werden. Auf 840 (!) Seiten wird damit die weitere programmatische Richtung der SPD festgelegt. Mit dabei, zwar nicht als Delegation, aber mit einem eigenen Antrag zum Klimaschutz, ist der Rhader Ortsverein.
Unter dem Kapitel „Umwelt- und Energiepolitik“ heißt es auf der Seite 767, dass die SPD-Ortsvereine Rhade und Brüssel (!) gemeinsam beantragen, den Stellenwert des globalen Klimaschutzes innerhalb der eigenen Partei viel stärker als bisher zu verankern. Das soll u. a. durch einen Beauftragten des Parteivorstands, der die nötige Diskussion künftig leitet, koordiniert und die Beschlussergebnisse kontrolliert, geschehen. Weiter werden die Landtagsfraktionen aufgefordert, den Klimaschutz als Querschnittsthema in allen Schulformen verbindlich zu behandeln. Interessant, was die Antragskommission, bestehend u. a. aus Olaf Scholz, Manuela Schwesig und Yasmin Fahimi den Delegierten in wesentlichen Punkten empfiehlt:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 07.12.2015
Kinder sind unsere Zukunft! Kein Kind zurück lassen! Investition in Bildung zahlt sich immer aus! Kurze Beine, kurze Wege! Wer würde diese Schlagworte nicht unterschreiben? Dennoch kommt es in der Lippestadt immer wieder zu parteipolitischen Auseinandersetzungen um den richtigen Weg. Von außen betrachtet geht es um Prinzipienreiterei. Ausgetragen auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler. Die Verantwortung für diese Fehlentwicklung trägt die CDU, die die Mehrheit im Stadtrat zu organisieren weiß. Sekundiert von einem Bürgermeister und einem Schuldezernenten, die anscheinend parallel zu ihrem Rathausjob, christdemokratischen Prinzipen nie aus den Augen verlieren. Aber kann die Öffentlichkeit der kommunalen politischen Schul-Diskussion noch folgen? Fragen, die zurzeit von vielen Bürgern, also Wahlberechtigten gestellt werden, die am 13. Dezember über den Erhalt der Wichern-Grundschule abstimmen sollen, beweisen das Gegenteil. Die Dorstener Schulpolitik wird so kompliziert dargestellt, dass kaum einer noch durchblickt, durchblicken kann. Sollte man es nicht anders können, wäre nach der Qualifikation der Verantwortlichen zu fragen. Sollte aber System dahinterstecken, um …? Den Gedanken mag man nicht zu Ende denken. Denn im Mittelpunkt, siehe oben, sollen und müssen immer wieder unsere (Schul)Kinder stehen. Egal welches Parteibuch die Verantwortlichen mit sich führen.
Ein Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 01.12.2015
Am 13. Dezember haben Sie die Wahl: Soll die Wichernschule erhalten bleiben – wie es ein breit aufgestelltes Aktionsbündnis fordert – oder soll die Grundschule auslaufen, geschlossen werden – wie es allein die CDU will? Wir sind für den Erhalt der Grundschule auf der Grenze zwischen Holsterhausen und Hervest-Dorsten! Wir, das sind die Bürger-Initiative sowie als politische Vertreter die SPD, Grünen und Linken.
Der „Wahlkampf“ tritt jetzt in die heiße Phase ein – am Wochenende wurden in ganz Dorsten Plakate für den Erhalt der Wichernschule aufgestellt. Und das Aktionsbündnis hat jetzt auch eine eigene Seite in facebook: https://www.facebook.com/AktionsbuendnisWichernschule. Die Seite ist auch ohne Anmeldung bei facebook zu sehen.
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 30.11.2015
Die SPD-Fraktion hat dem Haushalt(sentwurf) 2016 zugestimmt, "weil sie aufgrund hartnäckiger Eingaben immerhin erreicht hat, dass im Bereich Kultur und Soziales nicht weiter geplündert wird." - so SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann in seiner Haushaltsrede. Die gesamte Rede finden Sie hier:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 27.11.2015
Stolz und selbstbewusst wurde der neue Heimatkalender, der 75ste (!) Jahrgang des Heimatbundes der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten, jetzt vorgestellt. Ein Buch mit 282 Seiten, spannenden Texten und herrlichen Fotos. Hochwertig gedruckt und liebevoll gestaltet. Seit 75 Jahren ein interessanter Wegbegleiter vieler Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Und – viel mehr als der Begriff Kalender ausdrückt.
Ob Matthias Feller, Chef der Dorstener Sparkasse Vest und Gastgeber des Abends, Bürgermeister Tobias Stockhoff, Edelgard Moers, Vorsitzende des Heimatbundes oder Josef Ulfkotte, Mitglied der 5- köpfigen Redaktion, sie alle wurden nicht müde, den Machern des Lesebuchs ihren aufrichtigen Dank auszusprechen.
Ein roter Faden, diesmal war es die heimische Wirtschaft, zieht sich durch das gesamte Buch und zeigt einmal mehr, dass die Lippestadt vom Mittelstand geprägt ist. Während Tobias Stockhoff ausdrücklich dafür warb, die Stadt einschließlich ihrer 11 Stadtteile als eine, sich gegenseitig befruchtende Einheit zu betrachten, und Edelgard Moers die Rolle der Sponsoren, „ohne sie wäre die kontinuierliche Arbeit nicht möglich“, in den Mittelpunkt ihrer Stellungnahme stellte, konnte Josef Ulfkotte das neue Buch vor den erwartungsvoll harrenden Gästen inhaltlich aufblättern. Gewohnt souverän stellte er diesmal an den Anfang die Meinungsfreiheit, die ein wichtiges Element unserer Demokratie und Kultur ist und der sich die gesamte Redaktion gegenüber allen Autoren selbstverständlich verpflichtet fühlt. Passend untermalt von dem Trio OhWeh, das den Abend mit dem Lied „Die Gedanken sind frei“ einläutete.
Zum Inhalt:
Veröffentlicht von SPD-Stadtverband Dorsten am 26.11.2015