
Dirk Groß, schulpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.
Die SPD-Fraktion ging noch einmal zur Schule – Inklusion stand auf dem Unterrichtsplan. In der von-Ketteler-Schule stellten Margarete Kannengießer, Luitgard Blömer und Werner Landmann das Kompetenzzentrum für sonderpädagogische Förderung in der Stadt Dorsten vor. Dieses Modellprojekt setzt auf eine starke Vernetzung aller beteiligten Akteure (Eltern, Lehrer, Ärzte, Psychologen etc.). Aktuelle Zahlen zeigen, daß der Förderbedarf immer größer wird. Im Rahmen des Modellprojektes unterrichten die Lehrerinnen und Lehrer der Korczak-, Astrid-Lindgren- und von Ketteler-Schule nicht nur an ihren Förderschulen, sondern werden auch an Regelschulen im gesamten Stadtgebiet eingesetzt. Die individuelle Förderung soll nach Möglichkeit präventiv schon an der Regelschule einsetzen. Umgekehrt gilt, daß Schülerinnen und Schüler an Förderschulen so intensiv gefördert werden, daß sie den Weg so weit wie möglich zurück an die Regelschule finden.
Das Fernziel heißt Inklusion – Kinder und Jugendliche mit und ohne Förderbedarf sollen gemeinsam an Regelschulen beschult werden. Konzepte dazu gibt es, auch wenn die Grenzen für Inklusion noch nicht eindeutig bestimmbar sind. Inklusion ist aber nicht nur eine Frage von Konzepten, sondern „Inklusion setzt auch ein Umdenken in der Gesellschaft voraus“ nennt Werner Landmann, Schulleiter der Korczak-Schule, die vermutlich höchste Hürde auf dem Weg zum inklusiven Unterricht.
Für die SPD-Fraktion versprach Friedhelm Fragemann dem Führungsteam des Kompetenzzentrums jede Unterstützung seiner Partei.

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