Die Kassenärztliche Vereinigung plant, den Notdienst im Kreis Recklinghausen drastisch einzuschränken. Künftig soll es nur noch in Marl, Recklinghausen und Datteln einen Notdienst geben. Die SPD lehnt diese Pläne ab! Der ärztliche Notdienst ist unverzichtbar und wird in Zeiten einer deutlich älter werdenden Gesellschaft immer wichtiger. Statt wie die Kassenärztliche Vereinigung nur nach Fallzahlen zu urteilen, müssen Einwohnerzahl und Erreichbarkeit, sprich die Entfernung, berücksichtigt werden. Dorsten ist eine Flächenstadt – der Weg z. B. aus Rhade oder Lembeck bis nach Marl ist zu weit.
Für den Erhalt des ärztlichen Notdienstes sammelt die SPD ab sofort Unterschriften. Eine erste große Aktion ist am kommenden Samstag geplant, dann wird jeder Ortsverein bei sich vor Ort Unterschriften an Infoständen sammeln. Die Infostände sind ab 10 Uhr besetzt.

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