
Dirk Schult, Pressesprecher der SPD Dorsten.
Zu einem Kennenlerngespräch traf sich der SPD-Fraktionsvorstand mit den Vorsitzenden des Seniorenbeirates. Friedhelm Ashoff und Heidrun Römer berichteten von den alltäglichen sprichwörtlichen Stolperfallen für Senioren und stellten ihre ersten Projekte vor. Dazu zählt beispielsweise die Notfall-Karte. In diese kann jedermann alle Angaben zu seiner Person eintragen, die im medizinischen Notfall für die behandelnden Ärzte wichtig sind. „Das ist aber nicht nur für ältere Menschen sinnvoll“ will Friedhelm Ashoff auch jüngere Menschen von der Wichtigkeit dieses Ausweises überzeugen. „Und zur Sicherheit sollte jeder zwei Ausweise haben, einen am Körper und einen zum Beispiel an der Tür seiner Wohnung“ ergänzt Heidrun Römer. Die 20.000 gedruckten Ausweise will der Seniorenbeirat nun flächendeckend in Dorsten verteilen.
Für die Notdienstversorgung in Dorsten wird die SPD weiter kämpfen. Nach den Plänen der Kassenärztlichen Vereinigung sollen die Notdienste ab kommenden Jahr im Kreisgebiet nur noch in Marl, Recklinghausen und Datteln angeboten werden. Dagegen regt sich kreisweiter Protest, Gladbeck schaffte es mit einer Unterschriftenaktion, seinen Notdienst zu erhalten. Die SPD hat bereits mehrere tausend Unterschriften in Dorsten gesammelt und setzt ihre Aktion weiter fort. Am 2. Oktober sollen an Infoständen in jedem Stadtteil weitere Unterschriften gesammelt werden.

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