Kennen Sie Marie Ansorge? Heute würden Mann und Frau sie eine „Powerfrau“ nennen. Zu ihren Lebzeiten war sie eine Kämpferin für die Demokratie und die Gleichberechtigung in Deutschland. Marie Ansorge saß von 1920 bis 1933 im Reichstag, zum Kriegsende wurde sie in ein Konzentrationslager verschleppt. Nach der Nazi-Diktatur saß sie für die SPD im Bundestag und baute in Marl die Arbeiterwohlfahrt wieder auf. „Sie schlief oftmals nur 15 Stunden in der Woche“ verrät Susanna Simmerl, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, ein kleines Detail ihrer Recherchen über Marie Ansorge.
Im Rahmen der 25. Dorstener Frauenkulturtage erinnert die SPD an diese Pionierin und lädt alle interessierten Frauen und Männer (!) in das AWO-Seniorenzentrum Barkenberg (Am See 11) ein. Der Eintritt ist frei, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Los geht es am Samstag (20. März) um 10 Uhr.

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