
Friedhelm Fragemann, SPD-Fraktionsvorsitzender.
„Unser hartnäckiger Einsatz hat sich gelohnt“ kommentiert SPD-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Fragemann die in der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses (UPA) vorgestellte Änderung der Planung für das Zechengelände. Nach der wandert der Discounter vom Osten zurück in den Westen, die Fachmärkte werden in Verlängerung des Harsewinkels angesiedelt. „Wir nähern uns der ursprünglichen „Knochenlösung“ an. Der Harsewinkel hat jetzt eine echte Überlebenschance“ – so Fragemann. Die Zustimmung zu diesem Konzept macht die SPD aber von Bedingungen abhängig. Dazu Dirk Schult, SPD-Sprecher im UPA: „Der Investor Tedo muß zwingend verpflichtet werden, sich auch um den Harsewinkel zu kümmern. Wir unterstützen hier die Forderung des Gutachters nach einem Flächen-Management voll und ganz“. Eine weitere Forderung: Der Bereich mit Discounter und Fachmärkten muß an den Harsewinkel angebunden werden. Die verbleibende Halterner Straße darf zu keiner gefühlten oder echten Grenze werden. Wie stark auch eine kleine Straße trennen kann, zeigte schließlich das traurige Beispiel des Lippetorcenters. Und die letzte Forderung: jetzt muß sich der Investor Tedo endlich beeilen und detaillierte Pläne vorlegen. Dazu noch einmal Friedhelm Fragemann: „Wir dürfen nicht noch mehr Zeit verlieren, wollen wir die Fördermillionen nicht gefährden“.

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