
Michael Hübner, Landtagsabgeordneter für Dorsten (Süd).
„Die Bundesförderung für die Schulsozialarbeit läuft am Ende des Jahres aus. Ohne dieses Geld vom Bund wird jede andere Hilfe ins Leere laufen, um den Teufelskreis von Bildungsarmut und soziale Ausgrenzung von bedürftigen Familien zu durchbrechen“, erklärt Michael Hübner (MdL) und kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
Im Zuge des Bildungs-und Teilhabepakets des Bundes für bedürftige Kinder und Jugendliche wurde seinerzeit auch die Förderung der Schulsozialarbeit durch den Bund, im Rahmen der Verhandlungen im Vermittlungsausschuss des Bundestags und Bundesrats, durch die SPD erzwungen.
„Die engagierte Arbeit der Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter wird nur noch bis Ende 2013 über den Bund gefördert. Die SPD-Landtagsfraktion fordert deshalb vom Bund, ein klares Bekenntnis zur ‚Erfolgsgeschichte‘ Schulsozialarbeit und damit zu einer dauerhaften Förderung – dies auch vor dem Hintergrund, dass derjenige der die Musik bestellt auch bezahlen muss“, betont der SPD-Politiker Hübner.
„Auch dies ist ein Thema bei den derzeitigen Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU in Berlin, um die Kommunen über das Jahr 2013 hinaus weiter zu entlasten. Nur so kann die präventive Schulsozialarbeit für bedürftige Familien gesichert werden. Ohne diese zusätzlichen Hilfen werden viele Betroffenen die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erst gar nicht beanspruchen“, so Hübner abschließend.

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