Schwimm dich frei

Jugend

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Unter dem Motto "Schwimm dich frei" organisierte die SPD Dorsten in der Galerie "Traumfänger" auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Fürst Leopold eine gelungene Veranstaltung. Zu Beginn der Veranstaltung erläuterte Jennifer Schug, die Stadverbandsvorsitzende der SPD Dorsten, das Motto. Als erstes erläuterte sie den sportlichen Aspekt dieses Themas und startete eine überparteiliche, sozialpolitische Initiative unter dem Leitmotto der Veranstaltung "Schwimm dich frei". Jennifer griff die neusten Zahlen vom DLRG auf. Demnach verläßt jedes zweite Kind die Grundschule und kann nicht oder nicht sicher schwimmen. Gerade für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen, für ihr Selbstwertgefühl, für Koordination und sportliche Betätigung, für Gemeinschaftserlebnisse oder nur weil es Spaß und Freude macht, ist schwimmen können unverzichtbar. Und das die natürlichen Bilder von schwimmenden und spielenden Kindern im Wasser, die wahrscheinlich jeder von uns in guter Erinnerung hat, nur noch ein Privileg sein sollen, damit kann und will sich Jennifer Schug nicht abfinden. Daher soll dieses Projekt die Kinder in Dorsten unterstützen, schwimmen lernen zu können. Alle Dorstener Bürger sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Unterstützung aufgefordert.

Eine kurze Projektbeschreibung:

 

SCHWIMM DICH FREI

- eine kurze Projektbeschreibung -

Kinder sind unsere Zukunft! Kein Kind zurücklassen!

Investitionen in frühkindliche Bildung sind Zukunftsinvestitionen! Wer wollte da widersprechen?

Unstrittig ist, dass in den letzten Jahren die Rahmenbedingungen beeindruckend verbessert wurden, um den eingangs erwähnten plakativen Zielen näher zu kommen.

Unstrittig ist aber auch, dass es weiterer Anstrengungen bedarf, um wirklich allen Kindern, unabhängig von ihrer Herkunft, gleiche Startchancen in unserer Gesellschaft zu ermöglichen.

Dass Grundschulkernfächer wie Deutsch und Mathematik dazu ausschlaggebend sind, wird von unserer Gesellschaft uneingeschränkt anerkannt. Dass es auch Bereiche gibt, die für die Entwicklung des Kindes ebenso wichtig sind, aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht lückenlos angeboten werden, ist ebenso unstrittig. Einer dieser Bereiche ist leider das Schulschwimmen.

Heute, im Jahr 2017 kann, laut den aktuellen Zahlen des DLRG, jedes zweite 10jährige Kind, das die Grundschule verlässt nicht oder nicht sicher schwimmen. 25% aller Grundschulen haben überhaupt keinen Zugang zu Schwimmbädern. Jedes Jahr steigt die Zahl von tödlichen Badeunfällen drastisch. 2016 ertranken in Deutschland 537 Menschen. Das sind 49 Menschen mehr als in 2015.

Bildung - und dazu gehört auch das Schwimmen-Lernen - muss selbstverständlich jedem Kind, in unserer Gesellschaft, offen stehen. Schwimmen lernen darf nicht abhängig sein von sozialem Status, von finanziellen Möglichkeiten oder vom Bildungsgrad der Eltern.

Das ist unser Motiv, in Dorsten ein Projekt anzuschieben, das nach und nach allen Kindern ermöglicht, "sich freizuschwimmen".:

- Ein Projekt, das überparteilich ist.

- Ein Projekt, für das Geld benötigt wird.

- Ein Projekt, das vom Dorstener Kinderschutzbund, Schulen und Verwaltung unterstützt wird.

Unser Ziel ist, die Dorstener Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, das Projekt ideell und finanziell so lange zu unterstützen, bis alle Grundschulkinder mit dem Zertifikat "Freischwimmer" in die nächste Schulform wechseln.

Wir sind sicher, dass das ein wichtiger Baustein zur Selbständigkeit ist und weiter, dass damit das Selbstbewusstsein der Kinder, die doch unsere Zukunft sind, gesteigert wird.

Das Logo, von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Wulfen für dieses Projekt entworfen, wird uns in Dorsten immer daran erinnern, dass es sich lohnt, unseren Kindern eine gute Zukunft zu ermöglichen.

Kontakt: Jennifer Schug, jennifer.schug@t-online.de

 
 

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