
Guntram Schneider, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Nordrhein-Westfalen, hat Wort gehalten. Falls Dr. Hans-Udo Schneider für das Bürgermeisteramt in Dorsten kandidiere, werde er ihn unterstützen, hatte der DGB-Mann versprochen.
Am Donnerstag machte Guntram Schneider in einer sehr emotionalen Rede deutlich, warum. „Mit Hans-Udo als Bürgermeister wird die Stimme der Arbeit in Dorsten wieder hörbar und hat Gewicht“, setzt der DGB-Vorsitzende auf den Kandidaten von SPD und Grünen. Die Rolle der Kommunen zur Bewältigung der Krise werde oft unterschätzt, beklagte Guntram Schneider in seiner Rede. „Arbeitsplätze entstehen vor Ort und dafür muss auch vor Ort etwas getan werden. Eine Energiewende für Dorsten mit Investitionen im ökologischen Bereich, schafft und sichert Arbeitsplätze. Und zwar zukunftsfähige,“ gab Guntram Schneider ein Beispiel. Auch die Bildungspolitik sieht er bei seinem Namensvetter in guten Händen: „Den Wettlauf immer billiger zu werden, den kann Deutschland nicht gewinnen. Besser statt billiger muss es heißen. Dafür brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte. Die bekommen wir nur, wenn wir die Fähigkeiten unserer Kinder und Jugendlichen fördern, so wie es Hans-Udo mit einer anderen Schulpolitik will.“
Eindringlich warnte Guntram Schneider, die Geschicke des Landes und der Stadt CDU und FDP zu überlassen: „Es sind die Kräfte, die die wirtschaftliche Betätigung von Kommunen zurückdrängen wollen. Das Gegenteil aber ist richtig. Dieses ständige Privat vor Staat, dieser Privatisierungswahn ist der falsche Weg. Wir brauchen im Gegenteil eine kommunale Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsförderung, um dem demografischen Wandel mit mehr Pflege- und Betreuungspersonal gestalten zu können.“
Zum Schluss seiner Rede hatte der Gewerkschafter daher eine klare Wahlempfehlung: „Dr. Hans-Udo Schneider wählen.“
Die beiden Schneiders verbindet seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit. Als Industrie- und Sozialpfarrer haben Guntram Schneider und der Industrie- und Sozialpfarrer Dr. Hans-Udo Schneider oft am gleichen Strang gezogen, sich für Arbeitnehmerrechte und Arbeitsplätze eingesetzt. In seiner Rede betonte Dr. Hans-Udo Schneider, in diesem Sinne auch als Bürgermeister zu arbeiten. Amtsinhaber Lambert Lütkenhorst, so Dr. Hans-Udo Schneider, würde die Stadt nicht gestalten, sondern lediglich verwalten. „Sich hinter Sachzwängen zu verschanzen und sich darauf zu beschränken, Bundes- und Landesmitteln nach Dorsten zu holen, das reicht nicht aus“, kritisierte Schneider. Dies sei das Mindeste, was von einer funktionierenden Verwaltung zu erwarten sei, dass sie in der Lage ist, Bundes- und Landesmitteln zu erschließen.
Dr. Hans-Udo Schneider will gestalten, statt nur zu verwalten und nannte fünf Arbeitsschwerpunkte: Bürgerbeteiligung durch Bürgerausschüsse, die Energiewende für Dorsten, Erarbeitung eines neuen Schulentwicklungsplans, ein Gesamtkonzept für Fürst Leopold, das wirtschaftliche, städteplanerische, soziale und ökologische Aspekte zusammenbringt, die Gestaltung des demografischen Wandels. „Das ist mein ganz konkretes Arbeitsprogramm für Dorsten“, sagte Dr. Hans-Udo Schneider.