
Beim politischen Aschermittwoch geht es nicht gerade zimperlich zu. Bei diesem besonders in Bayern beliebten Brauch wird schon mal ordentlich die rhetorische Keule geschwungen und auf den politischen Gegner eingeschlagen. Manch Beitrag ist dabei sogar wirklich gut. So urteilte der Grüne Jürgen Trittin über die CSU: „Stoiber, Beckstein, Huber, Glos - bei der CSU hat man heute das Gefühl, da gibt es eine Abwrackprämie für Führungskräfte - sogar ohne Verwertungsnachweis." Und in Richtung FDP grüßte Manfred Weber, CSU-Chef von Niederbayern: „Wir haben beim politischen Aschermittwoch der CSU in der Dreiländerhalle mehr ehrenamtliche Helfer, als Guido Westerwelle auf der FDP-Veranstaltung Zuhörer hat."
Ähnliche verbale Höchstleistungen hatte CDU-Bundestagskandidat Volmering beim politischen Aschermittwoch in Dorsten nicht zu bieten. Sein Beitrag gipfelte in der Forderung: Hans-Udo Schneider müsse Stellung beziehen zu den antisemitischen Ausfällen des Duisburger Linken-Bürgermeisterkandidaten. Der Duisburger Linke hatte zum Boykott israelischer Waren aufgerufen.
Dr. Hans-Udo Schneider ist Bürgermeister-Kandidat von SPD und Grünen in Dorsten. Warum muß sich Schneider von Aussagen eines Kandidaten einer anderen Partei in einer anderen Stadt distanzieren?
Was Dr. Hans-Udo Schneider dazu zu sagen hat, lesen Sie auf seiner Homepage:

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