ODAS: Maßnahmen wirken – Im April keine Beschwerden wegen Gestanks

Umwelt


Das Biomassewerk in Holsterhausen.

Holsterhausen kann sprichwörtlich aufatmen – die Geruchsbelastungen durch das Biomassewerk „Am Steinwerk“ sind deutlich zurückgegangen. Zwei Maßnahmen haben sich am Ende ausgezahlt, wie Hans-Jürgen Görß vom zuständigen Kreis Recklinghausen im Umwelt- und Planungsausschuß (UPA) berichtete. Zum einen darf nur noch Material mit einem Mindestanteil Holz von 80 % verarbeitet werden, zum anderen muß das geschredderte Material deutlich schneller abtransportiert werden. Daß diese Maßnahmen wirken, zeigen die ausbleibenden Beschwerden: gab es von Januar bis März noch 30, 40 Beschwerden pro Monat, ging im April bislang keine beim Kreis ein. Stichprobenartig wird der Kreis in der Zukunft prüfen, ob sich der Betreiber an die Auflagen hält.

An die letzten Monate erinnern sich die Holsterhausener nur mit Ekel – es stank. Und zwar heftig und immer wieder. Die Gründe: Der Anteil Grünschnitt im angelieferten Material war zu hoch. Und der Betreiber schredderte auf Vorrat – das geschredderte Material wurde nicht schnell genug abtransportiert und moderte auf dem Gelände vor sich hin. Einzelne Wetterlagen verschlimmerten das Problem noch. Seitdem der Betreiber das stinkende Material abtransportieren mußte (ca. 5000 Tonnen, auf eigene Kosten), ist Schluß mit Gestank. Daß sich der Betreiber nun an die Auflagen, die im Übrigen schon Bestandteil der Baugenehmigung waren, hält, will der Kreis durch Stichproben kontrollieren. Außerdem findet in der kommenden Woche eine erste Geruchsprobe statt.

Die ergriffenen Maßnahmen zeigen: Ein weitgehend unstörender Betrieb ist möglich. Eine völlige Geruchsfreiheit kann zwar nicht garantiert werden, so Hans-Jürgen Görß vom Kreis Recklinghausen – aber hier gilt eine einfache Abstandsregel: je weiter weg, desto weniger Geruch ist wahrnehmbar. „Das ist ja auch der Grund, warum so eine Anlage im Außenbereich errichtet werden darf.“ so Görß im Umweltausschuß. Bei sachgemäßem Betrieb ist die Einhaltung der Grenzwerte möglich – der im Winter an vielen Tagen zu riechende bestialische Gestank muß nicht sein.

Wird sich der Betreiber an die Auflagen halten? Falls nicht, riecht das jeder. Die Holsterhausener sind weiter aufgefordert, genau hinzuriechen – und im Falle erneuten Gestanks den Kreis Recklinghausen zu informieren.

 

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