NWB: Ein Zug wird kommen...

Verkehr


Dirk Schult, SPD-Sprecher im Umwelt- und Planungsausschuß.

Die NordWestBahn arbeite mit Hochdruck an der Lösung der Probleme – das berichtete NWB-Vertreter Kerssenfischer im Umwelt- und Planungsausschuß (UPA). So seien neue Zugführer ausgebildet worden, um den Personalmangel zu beheben; und um den Reparaturstau zu beheben, sei jetzt auch eine Fremdfirma beauftragt worden. Also Ende gut, alles gut? Nicht ganz, denn auf die entscheidende Frage gab es keine Antwort: Wann greifen die Maßnahmen? Auf zweimalige Nachfrage durch den SPD-Sprecher Dirk Schult konnte und wollte NWB-Vertreter Kerssenfischer weder einen konkreten noch auch nur einen ungefähren Zeitpunkt nennen...

Nach den massiven Pendler-Protesten in den letzten Monaten hatte Friedhelm Fragemann, Vorsitzender des UPA, die vielen Zugausfälle auf die Ausschuß-Tagesordnung gesetzt und Vertreter des VRR und der NWB eingeladen.

Nach den massiven Pendler-Protesten in den letzten Monaten hatte Friedhelm Fragemann, Vorsitzender des UPA, die vielen Zugausfälle auf die Ausschuß-Tagesordnung gesetzt und Vertreter des VRR und der NWB eingeladen.

Der VRR bestellt und bezahlt nicht nur die Leistungen, sondern kontrolliert auch die Leistungserbringung und ihre Qualität. Dazu führt ein VRR-Team regelmäßig Kundenbefragungen in den Zügen durch. Dabei geht es nicht nur um Pünktlichkeit, sondern z. B. auch um Sauberkeit in den Zügen. Abhängig von dem Ergebnis der Befragungen kann es zum Jahresende eine Straf- oder auch eine Bonuszahlung für die Verkehrsbetriebe geben. Fallen Züge aus, gibt es für diese (Nicht-)Fahrten kein Geld, außerdem ist eine Strafzahlung fällig. Ähnliches gilt für den Fall, wenn weniger Waggons als bestellt eingesetzt werden.

Die Statistik bestätigt den Frust der Pendler: Im Sommer sind viele Züge ausgefallen. Die NWB kämpft immer noch mit den Folgen des Unfalls im letzten Jahr, als mehrere parkende Züge beschädigt wurden – so NWB-Vertreter Kerssenfischer. Wegen der Reparaturarbeiten an den beschädigten Zügen konnten die noch einsatzfähigen Züge nicht vollständig gewartet werden. Die Wartungsarbeiten beschränkten sich auf sicherheitsrelevante Teile. Das rächte sich im Sommer, als die Klimaanlagen Probleme machten – und Züge ausfielen. Mittlerweile hat die NWB reagiert und eine Fremdfirma beauftragt, so dass sich der Reparaturstau langsam auflösen sollte – so Kerssenfischer. Warum allerdings erst im Juli – diese Frage konnte nicht geklärt werden...

Fazit: Der VRR kontrolliert die Leistung – und verhängt ggf. Sanktionen. Die NWB gesteht die Probleme ein und arbeitet an der Lösung. Aber was haben die Dorstener Pendler davon? Wenig – ein konkreter Termin oder wenigstens ein ungefähres Datum, wann sich der Zugverkehr wieder normalisieren wird, ist weiter unbekannt. „Das ist nicht zufriedenstellend“ bilanzierte SPD-Sprecher Dirk Schult die Vorträge und Antworten im Umwelt- und Planungsausschuß.

 

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