
Dirk Schult, SPD-Ratsherr aus Holsterhausen.
Jetzt also auch die F.D.P. – plötzlich sind auch die Liberalen, die Gralshüter der Leistungsträger, für den Mindestlohn. Wirklich? Naja, nicht so ganz. Auf ihrem Parteitag ging es um irgendwelche Lohnuntergrenzen für irgendwelche Einzel-Branchen in irgendwelchen Teil-Regionen in Deutschland. Mindestlohn a la F.D.P. – das ist Mumpitz!
Die Realität ist erdrückend – über 7 Mio. Beschäftigte arbeiten im Niedriglohnsektor. In Zahlen bedeutet das einen Stundenlohn von unter rund 11 Euro. Und Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten dabei Stundenlöhne von 4, 5 oder 6 Euro. Quer durch ganz Deutschland!
Faire Löhne für faire Arbeit – das garantiert nur ein bundeseinheitlicher, gesetzlicher Mindestlohn. Für JEDEN Beschäftigen in ALLEN Branchen ÜBERALL in Deutschland! Mit der F.D.P. ist das nicht zu machen.
Auch darum wird es bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 gehen: Mindestens 8,50 Euro Stundenlohn für alle!

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