Leo unter keinem guten Stern

Stadtentwicklung


Michael Baune, Vorsitzender der SPD Dorsten.

Irgendwie scheint das Projekt „Sozio-kulturelles Zentrum“ - kurz LEO - auf dem ehemaligen Zechengelände Fürst-Leopold in Hervest unter keinem guten Stern zu stehen. Als eines der Leuchtturmprojekte der „Sozialen Stadt“ angedacht, muss man inzwischen ernsthaft bangen, dass es ein Rohrkrepierer werden könnte.

Bereits 2012 hatte man damit begonnen, unter Beteiligung von Architekten, Jugendplanern, Vertretern der Stadt und Jugendlichen aus dem Stadtteil ein Konzept zu entwickeln, dass den Bedürfnissen der Jugendlichen des Stadtteils und darüber hinaus entsprach. Leider bei diesen Workshops nicht mit dabei der Verein für Bergbaugeschichte, der als Mitnutzer in diese Konzeptplanung hätte mit einbezogen werden müssen. Ein Umstand, der verständlicherweise für Unmut sorgte.

Ein Arbeitskreis Jugendförderung verfeinerte derweil die Konzeptplanung. Vom konkreten Raumkonzept, über Nutzungsmöglichkeiten bis hin zu einer Geschäftsordnung für das Trägerkonstrukt wurde eifrig erarbeitet und Mitte 2013 fertiggestellt.

Bei allem Verständnis für mehrfache Verschiebungen des Baubeginns aufgrund der Bergrechtsproblematik, möglicherweise guten Gründen für die Abkehr von einem zunächst angedachten Trägerkonstrukt und erforderlichen Kürzungen beim Raumkonzept aufgrund verringerter Mittel, ausgebremst blieben am Ende die Jugendlichen und der Bergbauverein.

Anfang 2014 glaubte man, alle Klippen gemeistert zu haben und mit dem Bau in der zweiten Jahreshälfte 2014 beginnen zu können. Dabei bleibt es auch wohl. Aber nicht ohne neuerliches Kopfschütteln. Die Verwaltung teilte in der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag mit, dass die Bezirksregierung  plötzlich anstelle des geplanten Verbundputzes eine Klinkerfassade fordert. Es entstünden bislang noch nicht exakt zu beziffernde Mehrkosten, die an anderer Stelle eingespart werden müssen. Also eine nochmalige Beschneidung des ohnehin schon eingedampften Konzeptes. Es müsste schon sehr stichhaltige Gründe für diese Forderung aus Münster geben, ansonsten muss die Stadt mit allem Nachdruck diesem Unsinn entgegentreten.

Was nutzt am Ende die schönste Fassade, wenn die eigentliche Idee und die Inhalte auf der Strecke bleiben.

 

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