Das Jahr 2011 – es ist bald Geschichte. Eine gute Gelegenheit, einmal zurück zu blicken. Jeder hat sicher seinen persönlichen, ganz eigenen Jahresrückblick. Hier ist unser Rückblick. Aber Sie können sicher sein: bestimmte Themen werden auch 2012 wieder auf der politischen Tagesordnung stehen. Same procedure as last year? Zechengelände Fürst Leopold, Stadtwerke, Schulen – diese Themen werden uns auch im kommenden Jahr beschäftigen. Und dann noch der städtische Haushalt – same procedure as every year… Doch nun zu unserem Rückblick:
Juli:
Barkenberg heizt mit Nachtspeicheröfen – teuer und unökologisch. Über Alternativen und Perspektiven informierte die SPD Wulfen in einer großen Bürgerveranstaltung.
Der Rat beschließt einen Kriterienkatalog zur Prüfung der Stadtwerke-Angebote.
August:
50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer. Glücklicherweise stand diese nur 28 Jahre.
Der Kasperl zu Besuch in Rhade – die SPD Rhade lud zum Ferienspaß ein. Das Charivari-Puppentheater führte das Stück „Als der Kasper die Hexe heiratete auf“. Viele hundert Kinder hatten ihren Spaß daran.
Rolf Zachrai ist tot. Der ehemalige Stadtverbandsvorsitzende verstarb überraschend im Alter von nur 64 Jahren. 1984 organisierte Rolf Zachrai den Kommunalwahlkampf, an dessen Ende Heinz Ritter Bürgermeister von Dorsten wurde.
Die SPD Altstadt fordert die Errichtung eines Kreisverkehres an der Marler Straße im Bereich der Händelstraße.
September:
Rhade schwooft – bei der 18. Oldie-Night der SPD Rhade.
Der Brunnenplatz in Hervest-Dorsten muß wieder zum lebendigen Mittelpunkt der Zechensiedlung werden. Mit einem großen Grillfest wurde der Startschuß gegeben, diesen Platz als Treffpunkt wieder zu beleben.
Das Sozialticket für die Nutzung von Bussen und Bahnen kann kommen – vorerst als Modellversuch. Diesen Beschluß fällte der dafür zuständige Kreistag. Im Dorstener Umwelt- und Planungsausschuß gab es da noch gelb-schwarzes Theater: Die Stadtverwaltung legte eine bloße Berichtsvorlage vor, Entscheidungsträger ist der Kreis Recklinghausen. FDP und CDU machten aus der Berichtsvorlage eine Beschlußvorlage: Ja zum Sozialticket nur, wenn auf die Stadt Dorsten keine Mehrkosten zukommen. Dieser Einschränkung schloß sich die SPD nicht an und lehnte diesen beschneidenden Beschluß ab.
Der Wittenberger Damm wird teil-zurückgebaut. Die seit Entstehung 4-spurige Erschleißungsstraße ist viel zu groß und mittlerweile in einem schlechten Zustand. Mit durch den Rückzug der Heuschrecken-LEG frei werdenden Mitteln aus dem Fördertopf Stadtumbau West kann nun damit begonnen werden, Teile des Wittenberger Damms von 4 auf 2 Spuren zurück zu bauen. Die Stadt Dorsten spart damit in den nächsten Jahren Unterhaltungskosten.