Das Jahr 2011 – es ist bald Geschichte. Eine gute Gelegenheit, einmal zurück zu blicken. Jeder hat sicher seinen persönlichen, ganz eigenen Jahresrückblick. Hier ist unser Rückblick. Aber Sie können sicher sein: bestimmte Themen werden auch 2012 wieder auf der politischen Tagesordnung stehen. Same procedure as last year? Zechengelände Fürst Leopold, Stadtwerke, Schulen – diese Themen werden uns auch im kommenden Jahr beschäftigen. Und dann noch der städtische Haushalt – same procedure as every year… Doch nun zu unserem Rückblick:
Januar 2011:
Für die Bibliothek in Wulfen beginnt am 4. Januar eine neue Ära – organisatorisch gehört sie nun zur Gesamtschule Wulfen, ein Team aus Ehrenamtlichen unterstützt die städtischen Angestellten – dadurch konnte die drohende Schließung abgewendet werden
Georg Puschnig ist tot. Der ehemalige Ratsherr (1975 – 1989) stand für die bergmännische SPD-Tradition und gilt ehemaligen Weggefährten auch heute noch als „ehrliche Haut“
Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung überreicht die SPD den Ärzte-Vertretern die in ganz Dorsten gesammelten Unterschriftenlisten. Über 3.000 Dorstener hatten sich an der Aktion zum Erhalt des Ärztlichen Notdienstes in der alten Form beteiligt.
Februar:
Volles Haus beim SPD-Neujahrsempfang in der Petrinum-Aula. Thema des Tages: Die Haushaltsmisere der Stadt Dorsten und mögliche Wege aus der Krise. Same procedure as every year… Hauptredner: Marc Herter, damals noch kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Diesen Posten übernahm im laufenden Jahr unser Dorstener Landtagsabgeordneter Michael Hübner.
Stadtparteitag in Rhade – ohne Wahlen, mit Politik: Hier präsentierten die SPD-Arbeitskreise Jugend, Schule, Energie, Demographischer Wandel, Soziale Stadt Hervest-Dorsten und Bürgerbeteiligung ihre ersten Zwischenergebnisse. Zwei der wichtigsten Ergebnisse: Ja zu Stadtwerken, Nein zu Fracking.
März:
Am 11.3. – Tsunami in Japan. Die durch das Seebeben ausgelöste Flutwelle zerstört das Atomkraftwerk Fukushima. Das AKW wird zerstört, Radioaktivität tritt aus. In den folgenden Wochen beendet die schwarzgelbe Bundesregierung endlich ihren Schlingerkurs in Sachen Atomkraft, am Ende steht der Atomausstieg in Deutschland. In den Wochen nach dem Reaktorunglück gab es in Dorsten jeden Montag eine Mahnwache gegen die Atomkraft von SPD und Grünen.
Die SPD-Fraktion stellt den Antrag, den Rat auf 46 Mitglieder zu verkleinern. Die Kommunalpolitik soll ein Signal geben, daß auch sie ihren Teil zur Haushaltskonsolidierung beitragen möchte.
Eine Großbaustelle wird abgeschlossen – monatelang beschäftigte sich der Umwelt- und Planungsausschuß mit dem Antrag des Seniorenbeirates, vor dem Seniorenzentrum Westwall einen Zebrastreifen einzurichten. Aus finanziellen Gründen mußte die Stadtverwaltung ablehnen, entwickelte dann aber eine kreative Lösung fast zum Null-Tarif: durch eine aufgemalte Fahrspur für Radfahrer wird die Fahrspur optisch verengt, so daß die Geschwindigkeit der Autofahrer gesenkt wird.