Frauen haben in Deutschland immer noch nichts zu sagen. Also in den Führungsetagen der Wirtschaft. Nur 3 % aller Vorstands- und Aufsichtsratsposten sind mit Frauen besetzt.
Und was tut die Bundesregierung? Die Kanzlerin setzt auf freiwillige Vereinbarungen, hofft auf Vernunft – und ist gegen eine verbindliche Quote!
Verschiedene Verbände haben nun eine Petition gestartet. Die Petition fordert den Deutschen Bundestag auf, „ein Gesetz zu beschließen, das eine nachhaltige Erhöhung des Frauenanteils in den Aufsichtsräten bewirkt und insbesondere eine gesetzliche Mindestquote für die Aufsichtsräte aller Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern vorsieht, die in einer angemessenen und absehbaren Übergangsfrist zu erreichen ist.“ Sie stützt sich auf Art. 3 Abs. 2 des Grundgesetzes, nach dem „der Staat die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern [fördert] und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin [wirkt].“ Unterstützt wird diese Petition u. a. von FidAR – Frauen in die Aufsichtsräte e.V. , Business and Professional Women Germany e.V., Deutscher Juristinnenbund e.V., European Women‘s Management Development, Deutscher Landfrauenbund, Verband deutscher Unternehmerinnen e.V.
Damit die Petition Erfolg hat, müssen bis zum 24. Mai 50.000 Menschen die Petition unterzeichnen.
Hinweis zur Nutzung:
Für die Mitzeichnung müssen Sie sich auf der Website registrieren. Dazu können Sie auf "Petition mitmachen" klicken und die angegebenen Felder ausfüllen (Hinweis: bitten nehmen Sie ein kreatives/ungewöhnliches Pseydonym, das erleichtert die Anmeldung, weil Sie sich damit auch zu anderen Petitionen anmelden könnnen). Danach erhalten Sie eine E-Mail mit dem Nutzernamen und Sie müssen zur Aktivierung noch einmal auf den Sicherheitslink klicken.
Zur Unterzeichung geben Sie am besten noch einmal den Link zur Petition ein, da Sie so direkt zur richtigen Petition gelangen. Wenn Sie nun angemeldet sind, brauchen Sie nur auf "Petition mitmachen" klicken und stehen mit auf der Liste.

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