Heute vor 5 Jahren verkündete Nokia das Aus für sein Handy-Werk in Bochum. Über 4000 Mitarbeiter verloren ihren Job. Warum, produzierte der finnische Handy-Hersteller mit Verlust in Bochum? Nein, das Werk im Stadtteil Riemke schrieb schwarze Zahlen. Aber: Die Gier der Chef-Etage war stärker. Ein Umzug nach Rumänien sollte noch mehr Gewinne bescheren, den dortigen Armutslöhnen sei Dank.
Was danach kam, ist bekannt: Nokia verlor seine Weltmarktführerschaft. Die Unternehmensführung hatte nur die Kosten bzw. die Steigerung des Gewinnes im Blick – und verlor die Innovation aus den Augen. Konkurrenten waren pfiffiger, „erfanden“ beispielsweise das smart phone. Nokia hatte hier – nichts zu bieten. Mittlerweile ist Nokia noch einmal umgezogen – noch billiger als die schlecht entlohnten Rumänen sind chinesische Arbeiter. Wohin führt die Reise als nächstes?

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